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 Immobilienmarkt im Wandel – zwischen Druck, Perspektiven und neuer Dynamik

Immobilienmarkt im Wandel – zwischen Druck, Perspektiven und neuer Dynamik

18m 25s

Steigende Mieten, zu wenig Neubau und ein Markt im Umbruch – die Immobilienbranche steht vor großen Herausforderungen. In dieser Folge spricht Markus Hamm, Leiter Immobilienfinanzierung bei der IKB, über die aktuelle Marktsituation, ordnet zentrale Makrotrends ein und erklärt, warum der Wohnungsbau trotz hoher Nachfrage ins Stocken geraten ist.
Gemeinsam werfen wir einen Blick auf mögliche Lösungsansätze, beleuchten die gesellschaftlichen Auswirkungen und diskutieren die Perspektiven für den Büromarkt. Außerdem gibt Markus einen Ausblick auf die kommenden Jahre: von einer möglichen Stabilisierung ab 2026 über eine Belebung des Investmentmarktes bis hin zur Rückkehr zu einem nachhaltig funktionierenden Markt.

Prognosen in unsicheren Zeiten - Was macht die EZB?

Prognosen in unsicheren Zeiten - Was macht die EZB?

15m 55s

Im Schatten der globalen Unsicherheiten infolge des Iran-Konflikts wurden die Inflations- und Wachstumsprognosen zahlreicher Institute revidiert. Dennoch behält die EZB ihren neutralen geldpolitischen Kurs bei und nimmt keine Zinsanpassung vor. Zwar könnten zur Wahrung der geldpolitischen Glaubwürdigkeit und angesichts erhöhter Inflationsrisiken moderate Zinsschritte erforderlich werden, die realwirtschaftlichen Implikationen des Irankriegs sprechen jedoch gegen eine nennenswerte Straffung. Denn entscheidend ist nicht der kurzfristige Inflationsanstieg, sondern inwieweit Zweitrundeneffekte den Inflationsausblick belasten. Insgesamt verfügt die EZB vor dem Hintergrund eines moderaten Zinsniveaus über ausreichenden Spielraum, die weitere Datenentwicklung abzuwarten. Auch die US-Notenbank sowie die Bank of England üben sich hinsichtlich Zinsanpassungen vorerst in...

Iran-Konflikt – Perspektiven für Weltwirtschaft und Geldpolitik

Iran-Konflikt – Perspektiven für Weltwirtschaft und Geldpolitik

17m 4s

In Folge des Iran-Konflikts zeichnet sich eine deutliche Risikoaversion auf den Märkten ab. So kam es neben Korrekturen auf den Aktienmärkten und einem Ölpreisanstieg von um die 18% auch zu einem Anstieg der 10-jährigen US-Renditen sowie einer Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro. Das spiegelt die steigenden Inflationserwartungen für die USA wider, die als Nettoexporteur von Öl zwar nicht von Öl aus dem persischen Golf abhängen, deren Volkswirtschaft sich dennoch mit den global ansteigenden Rohölpreisen konfrontiert sieht. Sollte der Konflikt andauern, wäre ein Stagflationsszenario wahrscheinlich. Dahingegen würde ein andauernder Konflikt die Produzentenpreise Chinas in die Höhe treiben, was, neben der...

Welthandel: Verschiebung statt Fragmentierung

Welthandel: Verschiebung statt Fragmentierung

16m 34s

Die in Folge der protektionistischen US-Politik entstandenen wirtschaftspolitischen Spannungen zeigen bislang keinen Einbruch des Welthandels. Allerdings deuten die Daten zur globalen Exportentwicklung auf eine Verschiebung der Exportströme. Für China zeigt sich, dass ein deutlicher Rückgang der Exporte in die USA infolge der US-Importzölle. Dementgegen steht eine Intensivierung der Exportströme nach Europa, Südostasien, Lateinamerika und Afrika. Der Rückgang im US-Markt wird somit weitgehend durch eine Diversifizierung der Absatzmärkte kompensiert. Die Folge ist weniger eine Abnahme der chinesischen Exportleistung, sondern deutet auf eine geographische Reallokation hin. Auch für die deutschen Exporte steht die Abnahme der Exporte in die USA einer Zunahme der...

Hohe Unsicherheiten, Erholung dennoch spürbar

Hohe Unsicherheiten, Erholung dennoch spürbar

10m 30s

Die jüngsten Inflationszahlen für die Eurozone lagen mit 1,7 % zwar unterhalb des Inflationsziels, bestätigen jedoch das grundsätzliche Bild. Risiken für Inflation und Wachstum sind vielschichtig. Disinflationäre Effekte der Euro-Dollar Entwicklung machen eine weitere Zinssenkung denkbar. Aber auch gegenüber anderen Währungen hat der Euro spürbar aufgewertet. Diese Entwicklung bringt neben den grundsätzlichen angebotsseitigen Problemen weiteren Gegenwind für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporte. Demgegenüber steht der deutliche Aufwind der Auftragseingänge im Dezember des vergangenen Jahres. 

Forschungszulage als stabiles F&E-Finanzierungsinstrument

Forschungszulage als stabiles F&E-Finanzierungsinstrument

15m 19s

Innovation entscheidet heute stärker denn je über Wettbewerbsfähigkeit – doch vielen Unternehmen fehlt Planungssicherheit. In dieser Folge sprechen wir mit Gesa Köhn-Otto, Fördermittelexpertin der IKB, über die strategische Bedeutung der Forschungszulage. Sie erklärt, wie das Instrument funktioniert, was förderfähige Projekte ausmacht, welche Kosten berücksichtigt werden können und welche Neuerungen das Wachstumschancengesetz und das Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm (Investitionsbooster) mit sich bringen. Jetzt reinhören und ungenutzte Innovationsförderpotenziale entdecken.

Notenbanken vor schwierigen Zeiten

Notenbanken vor schwierigen Zeiten

14m 48s

Das hohe Maß an Verunsicherung im Kontext des Grönland-Konflikts und den damit verbundenen Zollandrohungen ließ die Inflationsbefürchtungen für die USA zuletzt wieder zunehmen. Studien zeigen, dass die zollinduzierten Preissteigerungen nahezu vollständig an den US-Konsumenten weitergegeben werden. Dennoch blieb der erwartete Inflationsschock durch die Zölle in den USA bislang aus. Eine Begründung für diese Beobachtung liegt in der Vielzahl an Ausnahmeregelungen. Der effektive Zoll ist zwar spürbar angestiegen, jedoch nicht in dem Maße, wie angesichts der Zollandrohungen zu erwarten war.

Die Inflation im Euroraum lag zuletzt knapp unter dem 2%-Ziel der EZB. Und auch im laufenden Jahr ist mit einer Inflation...

Gute Nachrichten zum Jahresauftakt

Gute Nachrichten zum Jahresauftakt

11m 26s

Die US-Wirtschaft überrascht mit starkem Wachstum, während die Inflation in Deutschland und der Eurozone weiter nachlässt. Zudem legten die Auftragseingänge in Deutschland kräftig zu. Gute Nachrichten – aber die US-Wirtschaft wird ihre Dynamik 2026 nicht halten können, damit sind Zinssenkungen der Fed weiter wahrscheinlich. In Deutschland und der Euro-Zone wird der Preisdruck weiter nachlassen – vor allem dank sinkender Energiepreise, auch wenn die Mieten in Deutschland den Preisdruck stützen. Dienstleistungspreise bleiben aufgrund kräftiger Lohnsteigerung hoch, aber der Anstieg verliert an Dynamik. Damit gibt es für die EZB keinen Anlass für Zinssenkungen. Insgesamt deutet vieles auf eine längere Zinspause der EZB...

Inflation, ifo, EZB – Viele Daten, viele Unsicherheiten

Inflation, ifo, EZB – Viele Daten, viele Unsicherheiten

15m 54s

Während die Erwartungen der Unternehmen sich weiter verschlechtern und der ifo-Index erneut einen Rückgang verzeichnet, zeigen die Inflationsdaten aus den USA einen Rückgang des Preisanstiegs und befeuern die Hoffnung auf eine niedrige Inflation trotz robuster US-Wirtschaft im Schatten der Zollpolitik. Doch bereits die Arbeitsmarktdaten deuteten einen Rückgang der wirtschaftlichen Dynamik an. Und auch die Inflationszahlen könnten ein Vorbote einer Abkühlung sein. Im Euroraum bleibt führt die Dienstleistungsinflation entscheidender Inflationstreiber. Die EZB belässt den Leitzins zwar unverändert, hob allerdings ihre Prognose für die Inflation im kommenden Jahr auf 1,9% an.