Geldpolitik und DAX - Was ist zu erwarten?

Shownotes

Die jüngsten Inflationszahlen überraschten erneut nach oben. Die Märkte erwarten sowohl für die Fed als auch für die EZB drei weitere Zinsanhebungen. Doch vor dem Hintergrund zunehmender Belastungen des US-Konsumenten durch einen Rückgang der realen Einkommen ist von einer Abkühlung der US-Wachstumsdynamik im kommenden Jahr auszugehen. Auch befindet sich die US-Geldpolitik bei einer weiteren Zinsanhebung bereits im restriktiven Bereich. Der geldpolitische Kurs der EZB liegt zwar auch bei einer weiteren Zinsanhebung noch im neutralen Bereich, aufgrund einer moderaten Konjunkturdynamik in der Eurozone ergibt sich allerdings nicht zwingend weiterer Handlungsbedarf. Zudem dürften sich die Auswirkungen der bisherigen Zinsschritte aufgrund des verzögerten Transmissionsmechanismus erst im kommenden Jahr zeigen.

Der DAX liegt aktuell über der Fair-Value-Berechnung und nimmt eine konjunkturelle Erholung und steigende Unternehmensgewinne im kommenden Jahr weitgehend vorweg. Um dem DAX im Jahr 2027 weiteren Auftrieb zu geben, sind deshalb positive Überraschungen erforderlich. Gleichzeitig bergen anhaltend hohe Ölpreise, eine eintrübende globale Konjunktur oder eine Korrektur des Nasdaq erhebliche Abwärtsrisiken.

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00:00:03:

00:00:14: Herzlich willkommen zu Gemeinsam Wirtschaftgestalten, heute im Doppel mit Klaus und mir Marvin.

00:00:21: Ja, Klaus!

00:00:21: Heute haben wir zwei Themen mitgebracht, wo drüber wollen wir sprechen?

00:00:24: Ja, aus aktuellem Anlass wollen wir uns Gedanken machen über die Geldpolitik.

00:00:27: Wir hatten Infektionszahlen, die rausgekommen sind hier nach oben überrascht haben die den Aussblick für den DAX etwas unterhalten.

00:00:35: Auch das ausgegebenen Anlass, die hohe Volatilität, die wir momentan sehen auf den Märkten vor allem auch über die KISOX getrieben hat uns als Volkswürde doch interessiert was das jetzt grundsätzlich für den Ausblick bedeutet.

00:00:49: Wir fangen mal an mit der Inflation!

00:00:52: für September.

00:00:53: Und die haben nach oben überrascht, die Infektionsrate liegt nun bei drei Prozent in den USA und in der Eurozone bei drei acht Prozent.

00:01:01: Das war deutlich mehr als was man eigentlich erwartet hatte.

00:01:04: Und dementsprechend wurden auch die Prognosen nach oben genommen.

00:01:07: Insgesamt erwarten wir jetzt für das Jahr sechsundzwanzig eine Infektion von dreieinhalb Prozent im USA und drei Prozent für die Eurozone.

00:01:15: Und für nächstes Jahr erwarten mal für beide Länder eine Infaktion oder Wirtschaftsräume eine Inflation von zwei Naja, und mit dieser überraschenden Innovation kam es wieder einmal der Gedanke auf ob die Märkte vielleicht nicht doch recht haben wenn sie drei Zinsanhebungen an den Notenbanken erwarten.

00:01:33: Perspektive für die Eurozone wie auch für die USA gilt.

00:01:37: Die Märkte erwarten Drei Zinsanhäbungen eine im Dezember oder eine noch dieses Jahr in diesem Jahr und dann zwei weitere nächstes Jahr.

00:01:46: Dazu ein paar Gedanken, Marvin.

00:01:48: Wie wir das so einschätzen?

00:01:49: Also unsere Einschätzung als EKB ist dass wir nur noch eine Zinsanhebung im Dezember eigentlich erwarten.

00:01:54: Das gilt für die FED wie auch für die EZB und der Grund liegt auch darin, dass diese Inflationsrate allein um sich den Verlauf für nächstes Jahr anschaut und die Basseffekte des Wendeöhrpreis da bleibt wo er jetzt ist wird dieser Inflation rate deutlich nachlassen.

00:02:09: Die nächsten Monate sind noch ein bisschen herausfordernd.

00:02:11: also Wir können in USA November vielleicht sogar die vier Prozentmarke knacken.

00:02:15: Das heißt der Druck und die Nervosität, dass sie Fett noch viel mehr machen muss.

00:02:18: Die wird in den nächsten Monaten auch da sein.

00:02:20: aber im weiteren Verlauf wird diese Inflationsrate spelsen der zweiten Jahreshälfte auf jeden Fall deutlich, deutlich runter kommen.

00:02:26: von daher zu argumentieren das wir noch Zinsanhebungen nächstes Jahr sehen werden macht eigentlich relativ wenig Sinn.

00:02:37: Hat schon ihr Peak überschritten und geht leicht zurück.

00:02:40: Und wir müssen immer bedenken bei der Geldpolitik, dass hier eine relativ lange Zeit braucht bis man die Ergebnisse sieht.

00:02:47: Da gibt es Schätzungen in der Eurozone... der Transmissionsmechanismus, also bis eine Veränderung in den Zinsen wirklich bei einer, bei der Inflation ankommt.

00:02:55: Dass sie bis zu zwei Jahre vorgehen können und von daher macht es überhaupt keinen Sinn aufgrundlage aktueller Inflationszahlen.

00:03:02: jetzt zur Argumentinoten.

00:03:03: Man müsste etwas anderes machen, sei denn dass man natürlich mit dieser erhöhten Inflasion jetzt zweitrunden Effekte und Influencerwartungen usw.

00:03:11: sich auch anpassen und damit eben mittelfristige Effekten sich daraus ist.

00:03:15: Aber das ist ein wichtiger Punkt.

00:03:19: Die Zinsanhebungen, die wir dieses Jahr gesehen haben, die folgen daraus für die Inflation.

00:03:24: Die werden wir sowieso erst nächstes Jahr frühestens sehen.

00:03:27: Das darf man auch nicht vergessen.

00:03:28: Da ist viel von der Gelbbuddy schon getan und die Folgen werden sich jetzt erst noch zeigen.

00:03:33: Gibt es kein Grund für ein überhastetes kurzfristiges handeln.

00:03:39: Aber ganz konkret für die USA gibt es ein paar Gründe, warum die FED die Zinsen nicht weiter als noch mal im Dezember anheben sollte.

00:03:48: Wir haben ja dann mit einer Zinsanhebung einen Fed-Funds-Rate am oberen Hand von vier Komma zwei fünf Prozent und das ist auf jeden Fall im restriktiven Bereich.

00:03:59: Gleichzeitig haben wir zehn Jahre US Treasuries, die ja bei fast über fünf Prozent sogar handeln um die fünf Prozent Mavic.

00:04:07: die US-Staatsanleihen bei über fünf Prozent, also auch da.

00:04:10: Die sind sehr deutlich angestiegen im langen Ende.

00:04:13: Auch das wirkt ja restriktiv.

00:04:15: Das heißt, die Geldpolitik insgesamt in den USA ist restriksiv ausgelegt.

00:04:19: Ja reicht das denn?

00:04:20: Reicht es denn?

00:04:21: Naja ich halte mal ein bisschen dagegen und argumentiere mal dass diese US Konjunktur, die ja irgendwie immer wieder zu überraschen scheint doch relativ fragil ist.

00:04:30: Wir haben eine Situation, dass das verfügbare Einkommen real, also preisbereinigt in den.

00:04:36: Das heißt, der US-Konsument hat immer weniger reale Kaufkraft.

00:04:40: Hängt natürlich mit einer hohen Infektion zusammen.

00:04:42: Jetzt kostet ein Gellendiesel in den USA über sechs Dollar und das belastet die Kaufkraft des US-Consumenten.

00:04:48: Dann haben wir Situationen, dass natürlich viel von der OS Dynamik über KI Investitionen getrieben wird.

00:04:53: Jetzt gibt es schon Sorgen, dass diese Investitiones überzogen sind, dass da viele Erwartungen basieren, die da angeht sich nicht materialisieren werden.

00:05:00: Und wir haben auch eine Situation, wo die Aktienmärkte nervös werden, die Finanzmärkten nervös und da vielleicht auch ein gewisses Kulturpotenzial steht.

00:05:09: Der US-Konsument hat auf der einen Seite über den höhere Inflation, einkommensreale Ankunftsverluste gehabt aber auf der anderen Seite hatte natürlich deutliche Vermögenssteigerungen über die KI Bewertungen bekommen.

00:05:22: Naja, wenn jetzt die KI, wenn es da Sorge gibt dass das da vielleicht eine ich nenn's mal KI-Blase existiert ist kein guter, kein cooles Argumenten, wenn die Effentifett jetzt hier überambiziente Zinsen anhebt.

00:05:32: Aber auch das wird ja die Wirtschaft wieder belasten.

00:05:34: Wenn man Haushaltsdefizite in den USA von sechs Prozent oder schon über die letzten Jahre.

00:05:39: Das heißt, die US-Wirtschaft wächst auch weiter statt weiterhin maßlos viel Geld ausgibt und das muss sich...das kann so nicht weitergehen auf Grundlage der Schulden, Dynamik des steigenden Zinsen.

00:05:50: Dieses US-Haus, das defizit wird sich reduzieren

00:05:52: müssen.".

00:05:54: Und im Allgemeinen erwarten die Leute oder erwarten Konsens, so ist ja auch dass wir ein Wachstumsverlangsamung sehen von zwei Komma drei dieses Jahr auf zwei Prozent nächster.

00:06:02: Wir haben mal behauptet, die U.S.

00:06:03: Wirtschaft könnte nächstes Jahr sogar noch langsamer wachsen.

00:06:06: Das heißt, der Arbeitsmarktzahlen sind doch nicht so schlecht aber auch nicht so wirklich überzeugend.

00:06:11: Aber es gibt lichten Schatten in dieser US-Wirtschaft.

00:06:13: sie wächst, zu einseitig, zu sehr getrieben über Euphorie und der Konsument in der Breite hat wirklich Probleme seine Einkäufe zu tätigen.

00:06:22: Und alles unumstrich sagt uns dass man hier als Notenbank jetzt nicht mit Zuversicht die Zinsen anheben kann.

00:06:28: bei so einem Wirtschaftsbild dass wir haben und vor allem auch nicht bei diesem Inflationsbild, wann nochmal die Inflation geht hier.

00:06:34: Und also wir bleiben bei der Einschätzung, dass sie jetzt nur noch einen, das ist die FED, die ziehen es noch einmal mit fünfzehnmal Spasspunkte anhebt.

00:06:40: Natürlich eine Frage ist immer die Politik.

00:06:43: Zu welchem Maße hier die Fed vielleicht nicht sogar die Zinsen doch mal mehr anheben möchte um ihre Unabhängigkeit zu zeigen wäre ja schön würde ihr helfen.

00:06:52: Sobald aufs Letzte die letzte Zinsanstieg der FED wurde ja so interpretiert auch.

00:06:57: Würde sich denn Ihre Unabhähigkeit helfen?

00:06:59: Aber ich glaube, dass sich das Thema so erübrigt hat.

00:07:08: Und die Märkte ihrer Erwartungen auch verändern wieder und zurückfahren werden.

00:07:13: In der Eurozone ist es ähnlich.

00:07:14: Da erwarten wir einen sehr deutschen Rückgang in der Infektion im zweiten Jahr als Hälfte nächstes Jahr.

00:07:18: Wir haben einen Einlagenszins von zweieinhalb Prozent.

00:07:21: Auch da erwarten noch eine Zinsanhebung auf zweifünft und siebzig.

00:07:25: Dann liegen wir im neutralen, am oberen Rand des der Neutralen Bandbreite sag ich mal und mehr braucht ist hier auch nichts zu tun wenn man uns die Wirtschaft in der Eurozone anschauen wird.

00:07:36: Wir sehen zwar gewisse Wachstumsepulse es aber alles andere als als euphorisch und wir haben auch viele Länder in der Eurozone die früher oder später ihre Konstellierung mal vorantreiben müssen.

00:07:45: naja das liegt nicht nur in Deutschland sondern auch Frankreich usw.

00:07:47: Das hat für die Eurozone sehen wir weiterhin keinen Grund, dass die Notenbank jetzt agiert.

00:07:53: Noch mal wenn der Effekt daraus erst über achtzehn bis zwei Jahre wirklich zu sehen ist.

00:07:59: Auf weiterhin bleib ich bald.

00:08:00: Ich bin ja eher monetaristisch geprägt.

00:08:02: Ich bleibe bei der Einschätzung das bei dem Geldmeldepaktion.

00:08:04: im Moment haben in der Eurozone es sowieso keine Sorge über eine eskalierende Inflation gibt wie wir das in der Corona-Pandemie der Fall hatte.

00:08:12: also gibt's kein Argument dass die Notenbank die Zins anheben muss, um die Kreditnachfrage zu reduzieren weil sonst zu viel Geld im Umlauf ist was Inflation verursachen könnte.

00:08:21: Das ist nicht erkennbar und von daher sehen wir diese aktuellen Inflationszeit ganz entspannt.

00:08:26: natürlich der Ölpreis ist deutlich höher als wir das erwalt hatten zu Jahresanfang oder mit dem Ausruf der Krise.

00:08:32: aber auch da sehen wir dass dieses Angebot im Ölmarkt sich mehr und mehr wenn auch langsam entspannt.

00:08:38: alternative roten werden gefunden Und sind da und kapazitäten werden hochgefahren.

00:08:43: Wir bleiben dabei, dass unabhängig von wie lange dieser Konflikt ist anhält der Ölpreis tendenziell hier doch eher zurückgeht.

00:08:52: Sollte es eine Einigung kommen dann umso schneller deutlich nachnachlässend die Inflation nach unten treibt.

00:08:58: also entspannteres angesagt.

00:09:00: wir glauben das.

00:09:00: sie merkt.

00:09:01: jetzt übertreiben was die Zinspolitik angeht auch bei der ECB beider fett und dementsprechend mag das ja auch ein bisschen vielleicht auftrieb geben Für die Aktienmärkte, wenn die Konjunktur nicht ganz so gut ist, müssen wir mal die Notenbanken hier nicht weiter nach oben gehen.

00:09:17: Ja, Marvin, das sind wir bei deinem Thema der DAX.

00:09:20: Gerhard dir eine richtige Rallye die letzten Jahre oder die letzten zwei Jahre vor allem?

00:09:24: Ist jetzt noch Luft da oder wird die Luft schon

00:09:26: dünner?

00:09:28: Erst mal sehen wir einen natürlichen herausforderndes Umfeld aktuell.

00:09:32: Zum einen haben wir die hohen Bewertungen im Nasdaq bei den KI-Werten, die so ein bisschen die Sorge schüren auch.

00:09:41: Da könnte vielleicht eine Korrektur nach unten folgen, die möglicherweise auch den DAX beeinflusst.

00:09:46: Darüber hinaus haben wir natürlich Themen wie die geopolitischen Spannung der Ruhe Ölpreis, Inflationssorgen und all diese Themen gestiegene Renditen die einen Einfluss haben.

00:09:58: Auf der anderen Seite sehen wir allerdings noch die europäische Konjunktur und auch die deutsche Konjunkte, die sind relativ robust.

00:10:06: also das ist ein Spallungsfeld in dem wir uns aktuell bewegen.

00:10:09: und was wir mal gemacht haben uns anzuschauen, was ist denn fundamental überhaupt erklärbar in der DAX-Bewegung?

00:10:17: Du hast es gerade gesagt.

00:10:17: Wir sehen seit dem Jahr den deutlichen Anstieg von knapp sechzehntausend Punkten hatten wir damals auf über zwanzigtausend Punkte mittlerweile.

00:10:29: also das ist schon signifikant.

00:10:31: und ja da wollen wir einfach mal... darüber diskutieren, was ist fundamental erklärbar und wo liegen wir aktuell?

00:10:39: Und dann auch mal den Ausblick nach vorne wagen.

00:10:42: Für eine solche Beurteilung müssen wir erstmal festlegen, was sind denn so die fundamentalen Treiber?

00:10:48: Und fundamental sind das insbesondere die risikofreien Renditen also die Bundrenditen, dann die Unternehmensgewinne und die Erwartungen, was die Gewinne in der Zukunft angeht die Risikoausschläge, die Anleger fordern.

00:11:07: Das sind so die fundamentalen Treiber.

00:11:09: und dann gibt es darüber hinaus noch etwas was man an den Märkten gerne Bullen- und Währenphase nennt.

00:11:16: das ist ein sogenanntes Herdenverhalten.

00:11:19: Also ein Anleger tut, was der andere tut.

00:11:21: Und es entsteht so eine Euphorie.

00:11:23: oder auch in die andere Richtung kann das Ganze natürlich auch gehen also über Unterbewertung und in diesem Spannungsfeld bewegen wir uns.

00:11:31: Was wir gemacht haben ist einfach mal geschaut fundamental bewegen immer zwischen diesen Beeren Oberwert und dem Bullen Oberwert im Beeren Unterwert und alles dazwischen ist irgendwie fundamental erklärbar, fundamental plus Herdenverhalten aktuell liegt.

00:11:48: Und da sehen wir, dass wir aktuell schon leicht über dem Wert liegen was fundamental erklärbar wäre.

00:11:55: Also aktuelle ist für die von zwanzigtausend bis

00:11:57: knapp zweihundert.

00:11:59: Genau,

00:12:01: das heißt wir liegen aktuell etwas über den was fundamental auch in der Bullenphase zum jetzigen Zeitpunkt erklärber wäre.

00:12:08: Das wären so ungefähr vierundzwanzig tausend Punkte, die die Bullenfase jetzt zu mehreren Zeitpunkten prognostizieren würde.

00:12:14: Man muss natürlich auch sagen, dass der DAX macht ist die zukünftigen Gewinne antizipieren.

00:12:19: Das heißt wir gucken auch immer so ein bisschen in die Zukunft.

00:12:21: also die Frage ist was ist erwartbar?

00:12:24: Was antizippieren die Märkte?

00:12:26: und das gibt uns eben so ein bischen den Ausblick nach vorne und dafür haben wir einfach mal unser Narrativ festgelegt.

00:12:33: du bist da gerade so ein bißchen drauf eingegangen auch schon was die Zinspolitik angeht.

00:12:37: unseren Narrativ ist ein bisschen im Einklang mit dem, was andere Forschungsinstitute auch erwarten.

00:12:43: Wir gehen davon aus dass die Konflikte, die geopolitischen Konflikte ein bisschen abklingen, das die Weltkonjunktur ein bisschen aufhält in Europa einen Zuge der Staatsausgaben dann geben wir davon aus, dass die Inflation zumindest in der zweiten Jahreshälfte in zu sieben zwanzig langsam singt mit einem Rückgang des Ölpreises und dann auch ein leichter Rückgang der Renditen Erfolgt.

00:13:07: Das ist so das Narrativ, was zugrunde liegt und daraus ergeben sich eben steigende Gewinne für die Unternehmen, für die DAX-Konzerne.

00:13:14: aber man muss auch sagen der Markt erwartet aktuell mehrere weitere Zinsanhebungen.

00:13:20: also da ist und auf diese konjunkturelle... Die konjunkteurelle Eintrübung.

00:13:24: also vieles ist schon eingepreist auch im DAX.

00:13:28: Das muss man ganz klar sagen.

00:13:30: es ist nicht so dass wir jetzt einen riesen Korrekturpotenzial nach oben haben, sondern ganz vieles antizipiert.

00:13:36: Also das aktuelle Dachs-Niveau scheint ja vieles von diesem positiven Narrativ, dass du gemalt hast.

00:13:42: Genau.

00:13:42: Dann

00:13:43: klingen ab und die Konjunkte erholt sich schon vorweggenommen zu haben.

00:13:47: Der aktuelle Wert wäre dann konsistent

00:13:50: mit so sieben zwanzig Kuhdrei glaube ich ungefähr da wären wir beim aktuellen Wert.

00:13:57: Das heißt, ich brauche schon positive Überraschungen.

00:14:00: Dass der DAX aktuell hier sich noch weiter nach oben bewegt?

00:14:03: Dann wollen die Zinsen eine Rolle spielen?

00:14:05: Genau!

00:14:05: Die Zinse könnten eben ein solches Überraschenpotenzial bieten wenn da mehr passiert als als aktuell erwartet wird.

00:14:13: allerdings ist auch dann trotzdem wie wir gerade gesagt haben viel schon antizipiert.

00:14:17: also es ist kein riesen überraschungspotenzial nach oben.

00:14:20: das hängt so ein bisschen davon ab was die Märkte möglicherweise in sieben zwanzig das Jahr achtundzwanzig Antizipieren.

00:14:27: Also steigende Gewinne, weil auch da sie erwarten wir ja eine konjunkturelle weitere konjunkteurelle Aufhellung.

00:14:34: dann wäre durchaus ein Korrektorpotenzial noch nach also einen Potenzial nach oben von rund zehn Prozent denkbar.

00:14:40: aber wie gesagt das hängt davon ab was Antizpieren die Märkte.

00:14:44: nach unten haben wir natürlich auch entsprechendes Korrektorpotenzial.

00:14:47: du hast es gerade angesprochen.

00:14:49: Wir haben zum einen die KI-Werte die sehr gestiegen sind.

00:14:54: Da ist möglich korrekturpotenzial nach unten.

00:14:57: Wie viel ist schwer zu sagen, das hängt so ein bisschen auch davon ab wie viele Gewinne stellen sich in Zukunft ein bei diesen KI-Werten, bei den KI Unternehmen.

00:15:07: also dass sie so ein bißchen in die Glaskugel schauen.

00:15:09: aber da ist möglicherweise die Gefahr, dass der Nastic korrigiert.

00:15:13: und wenn er Nastic um tausend Basispunkte korrigieren dann bedeutet das für den DAX im Umkehrschluss etwa vierhundertfünfzig Basispunkte Korrektur laut unseren Schätzungen, also ist etwa die Hälfte.

00:15:26: Das heißt das Glas ist halb voll und halblehr kann man vielleicht sagen?

00:15:31: Obwohl der DAX die letzten zwei Jahre so hochgeschossen ist, ist er eigentlich nicht.

00:15:35: Und trotz all der Unsicherheit und der Iranfunkflint und der hohe Ölpreis und die Stangenzinsen ist laut unseren Modellen nicht bedeutend überbewertet.

00:15:44: Ist da nichts?

00:15:45: Kann man nicht sagen.

00:15:46: Der andere Sagen ist allerdings so dass die Märkte ein Bild erwarten jetzt schon erwartet haben in den Zahlen drin das relativ... Da muss noch einiges passiert, dass es auch wirklich kommt.

00:15:56: Dass ich brauche nach vorne schaunt, brauche positive Überraschungen.

00:16:00: nach unten welche.

00:16:01: Das ist so, die kann aussehen.

00:16:04: Wobei wir tendenziell wenn man jetzt auf im Jahr zwanzig achtundzwanzig schaut nächstes Jahr für den Dachs ins Gesamt vielleicht noch mal zehn Prozent Steigerungen sehen würden.

00:16:11: Wenn das sich der Ausblick für achtund zwanzzig jetzt weiter auffällt.

00:16:14: Das sind jetzt eine spezielle Meinung, die wir haben.

00:16:18: Es ist also insgesamt nicht mehr ganz so offensichtlich, dass der Dachs hier weiter nach oben läuft.

00:16:24: Aber wir sind auch keins bedeutendes Kulturpotenzial zumal den Lastnest weggelassen.

00:16:30: Fundamental sind wir kein bedeutendes Kulturpotential bei so überzogen ist er gar nicht.

00:16:35: die Bewertung aktuell.

00:16:36: Genau.

00:16:36: Super!

00:16:38: Danke schön dafür.

00:16:39: dann

00:16:39: damit geben wir es ab ins Wochenende oder?

00:16:42: So ist das

00:16:43: super.

00:16:44: Schönes

00:16:44: Wochenende.

00:16:45: Tschüss.

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