Milliardenprojekt Wärmewende: Die Finanzierung der BEW
Shownotes
Neun Banken, 20 Jahre Laufzeit und eine Milliarde Euro: Mit dieser Finanzierung soll die Wärmeversorgung Berlins transformiert werden. Die Transaktion für die Berliner Energie und Wärme GmbH ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich.
In der aktuellen Folge geben Dirk von der Ahe, stellvertretender Leiter der Berliner Niederlassung der IKB, und Jennifer Bernhard, Direktorin im Bereich Corporate Structured Finance bei der IKB, Einblicke in die bedeutendste Infrastrukturfinanzierung der IKB im Jahr 2026. Sie erklären, was die Transaktion so besonders macht, welche Parteien daran beteiligt waren und welche Herausforderungen bei der Umsetzung bewältigt wurden. Weitere Einblicke in dieses Großprojekt bietet die Structured Finance in Stuttgart, auf der die BEW das Großprojekt aus ihrer Perspektive vorstellt.
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00:00:01:
00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Gemeinsam Wirtschaft Gestalten.
00:00:13: Heute wollen wir über die Finanzierung der Bärmewende in Berlin sprechen, und eine der spannendsten Infrastrukturfinanzierungen des IKBes des Jahres zwanzig sechsundzwanzig.
00:00:22: Meine heutigen Gäste sind Dirk von der Ahr und Jennifer Bernhardt von der IKb.
00:00:26: Stellt euch doch gerne einmal selber
00:00:28: vor!
00:00:29: Vielen Dank, Caro.
00:00:30: Mein Name ist Jennifer Bernhardt und ich bin im Bereich Corporate Structured Finance bei der IKB tätig.
00:00:37: Wir verantworten das Konsozialgeschäft und kümmern uns hier federführend um die Angehung in die Partizipation von Konsolzialfinanzierung.
00:00:46: Ich bin seit zwei Jahren bei der ICB.
00:00:47: Ja,
00:00:48: mein Name ist Dirk van Aarhe.
00:00:49: Ich komme aus der Berlin-Jahr-Lassung.
00:00:51: Bin dort stellvertretender Nährungsleiter.
00:00:53: Bin jetzt seit sechsundzwanzig Jahren in der IKA B verantwortlich für das Marktgebiet Ostdeutschland.
00:00:59: Das heißt, das größte Marktgebiete flächenmäßig, dass die IKB vorzuweisen hat und freue mich, dass ich heute erstmalige Einladungen bekommen habe hier am Podcast teilzunehmen.
00:01:07: Vielen Dank euch!
00:01:08: Vielleicht starten wir mit unseren Kunden dann auch direkt?
00:01:12: Wer ist denn die Berliner Energie-und Wärme GmbH?
00:01:14: Und warum spielt sie eine so wichtige Rolle bei der Wärmenwende in Berlin?
00:01:18: Die BW ist einer der spannendsten Kunden, die wir an Berliner Standort aktuell finanzieren.
00:01:26: Wärmeversorger in Deutschland und versorgt über siebhundertausend Haushalte im Berliner Stadtgebiet.
00:01:32: Man betreibt das größte Fernwärmesystem in Westeuropa und liefert ninety-fünf Prozent der gesamten Berliner Fernwährme, d. h., man ist hier wirklich marktbestimmend was das Berliner Färmwärmen jetzt anbelangt.
00:01:44: Damit ist das Unternehmen der größte Wärmerversorger in ganz Berlin und hat dort einen Marktanteil von zweiunddreißig Prozent am gesamten Fernermarkt.
00:01:53: Um euch ein Gefühl zu geben, dass das ganze verbundene Zerrennetrassenlänge von fast zwei Tausend Einhundert Kilometern letztlich bedeutet, dass die BEWE dadurch eine ganz zentrale und Bedeutung für sichere und nachhaltige Wärmesysteme in der Hauptstadt hat.
00:02:08: Um ihr mal einen Gefühl zu gehen was zwei tausende Kilometer für eine Strecke ausmachen ist in etwa die Entfernung von Düsseldorf bis nach Istanbul das heißt schon einer ja sehr, sehr bedeutsam und beeindruckende Streckenlänge die in Berlin dort im Wesentlichen im Erdreich verbudelt ist.
00:02:24: Interessant ist aus meiner Sicht noch hinzuzufügen dass dieses Unternehmen in der jetzigen Rechtsform und Situation erstes Jahr zwölfundzwanzig entstanden ist dem Rahmen der Rekommunisierung der Wärmeversorgung aus dem Wattenfallkonzern und seitdem ist das Land Berliner Gesellschaft der BEW Vielleicht nur ein paar Kennzahlen, damit man einen Gefühl hat was eine großen Ordnung bedeutet.
00:02:46: Die BW beschäftigt in Berlin zwei tausend dreihundert Mitarbeiter und wirtschaftete im letzten Geschäftsjahr fast zwei Milliarden Umsatz.
00:02:55: Das sind ja sehr große Größenordnungen, von denen wir hier sprechen.
00:02:59: Besonders spannend ist auch die Schlüsselrolle der BEW bei der Transformation Berlins hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung.
00:03:06: Was ist denn da der konkrete Anlass?
00:03:08: Wenn wir uns den Anlass anschauen müssen wir tatsächlich ein paar Jahre in die Vergangenheit zurückblicken.
00:03:13: Nämlich bereits im Jahr twohntausendsechzehn hat der Berliner Senat das Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz beschlossen.
00:03:21: Er muss erst mal auswendig lernen, es wird sich schüchentlich zu behalten.
00:03:24: In diesem Gesetz sind die Klimaschutzziele des Landes festgehalten und auch die Instrumente, die sich das Land auferlegt hat um diese Ziele erreichen zu können.
00:03:33: Im Rahmen dieses Gesetzes verpflichtet sich der RIA Senat seine Handelsmöglichkeiten zur Erreichung der Klimaziele ausgiebig auszunutzen.
00:03:41: Das heißt den Instrumentenkasten setzt sich nicht nur aus einem Instrumentsland sondern wir haben viele verschiedene Wege um die Klima-Schutzziele zu erreichen.
00:03:48: Ein wichtiges Jahr ist als Berliner Sicht das Jahr zwei Tausend Fünfund Vierzehnte im Verfolgten ganz verbündliche Klimaschutzziele und hat sich zum Erreichen der Klimaneutralität bereits bis zum Jahr zwei Tonne Fünfundvierzig verpflichtet.
00:04:02: Außerdem ist dem Gesetz geregelt, dass der Steinkohl-Ausstieg in Berlin bereits im Jahr Zwei Tonne Dreißig erfolgen soll.
00:04:09: Das heißt deutlich vorgeschaltet.
00:04:11: Die Frage ist jetzt was das wieder für die Praxis bedeutet?
00:04:14: Wenn man sich die BfW anschaut dann kann man festhalten, dass Land Berlin kann letztlich nur über die Bewege eine Klimaschutzziele überhaupt erreichen weil die BEW eben der größte Einzelimitent von Grundstoffdioxid ist und damit ganz bedeutsam für das Land Berlin.
00:04:30: Wenn man das wiederum auch mal in Zahlen ausdrücken will, um den Zuhören so ein Gefühl zu geben im Jahr-Zw-i-Z-Zwarzig lag der gesamten CO² Ausstoß in Berlin bei siebzehn Komma sechs Millionen Tonnen davon in vielen fast dreißig Prozent allein auf die Bewege.
00:04:46: Das ist wirklich ein sehr, sehr bedeutsamer Anteil.
00:04:50: Wenn wir noch mal weiter runtergebrochen, wenn man auf die BEW im Detail guckt, dann stellt man fest, dass einen sehr großen Anteil an diesen Klima oder den CO²-Ausstoß die Kohlekraftwerke haben, die die Bewege aktuell noch betreibt.
00:05:06: In dem Zusammenhang ist es ganz erwähnenswert, dass die Bewiehe auf Basis des sogenannten Decarbonisierungsfahrplans ein schwieriges Wort, weil man sich nicht mehr zu tun hat bereits den Schankkohl-Ausstieg bis zum Jahr im Jahr und damit auch die Klimaschutzziele ins Landes entsprechend nachhalten will.
00:05:26: Die Bewehr hat sich entsprechende eigene Ziele schon auferlegt, und man möchte selbst bis zu einem Jahr in dem Jahr, also die eigenen CO-Zwei-Inmissionen auf ungefähr zwei Komma fünf Minuten reduzieren.
00:05:36: Das heißt es ist schon eine Halbierung gegenüber dem Wert, den wir im Jahr im Jahre im Jahr ist.
00:05:42: Ach echt!
00:05:43: Also aus meiner Sicht ein sehr großer Beitrag, der schon in kurzem Zeitraum beleistet werden soll.
00:05:50: Wenn man diesen nächsten Mainz-Schein sich vor Augen führt, dann stellt man fest wie kann man da überhaupt hinkommen?
00:05:56: Dann stellt man es fest okay das schaffen wir nicht mit ein oder zwei Projekten sondern die BW hat tatsächlich bereits über dreißig verschiedene Teilprojekte angestoßen um am Ende im Jahr den ersten Schritt zu erreichen.
00:06:09: Das heißt, es ist schon sehr große Komplexität im Unternehmen.
00:06:13: Was eben entsprechend für große Herausforderungen gestellt wird.
00:06:16: Ich sage mal ein kleiner Randaspekt zu TeamDB wie auch noch erreichen will man will dem auch bis zum Jahr den Anteil an erneuerbare Wärme bereits auf dreißig bis vierzig Prozent steigern und auch da nochmal ich sag mal ein gutes Fundament für die Zukunft zu legen um dann zweitereinhalbundvierzig das Zielsland Berlinz erreichen zu können.
00:06:33: Ich hatte gesagt, dass die BEW mehr als dreißig Teilprojekte anstößt.
00:06:37: Was würde das auch wieder in Zahlen ausgedrückt?
00:06:39: Das ist echt eine Menge Geld, was hier in die Hand genommen wird, denn die Netto-Investitionen bis zum Jahrzehnte allein werden bei mehr als drei Komma fünf Milliarden Euro liegen, woran mehr als achtzig Prozent in diese Transformationsprojekten laufen um mit den entsprechenden Ziele zu erreichen.
00:06:52: Also aus meiner Sicht sehr, sehr beeindruckend wenn man sich alle Zahlen mal vor Augen führt.
00:06:57: wie bedeutet es sein, die BEWS, um gezieltes Landesbediener erreichen zu können
00:07:01: Exakt und vielleicht nochmal in Ergänzung auch zu den Ausführungen von Dirk.
00:07:05: Es ist ja schon so, dass ... diese Transformation eben auch erhebliche Investitionen erfordert, eben auch in nachhaltige Erzeugungsanlagen und eben in die Modernisierung der Infrastruktur der BEW.
00:07:17: Und konkret sprechen wir hier mal ein Beispiel zu geben über Investitione beispielsweise Großwärmepumpen in Power-to-Heat Anlagen und einfach auch in die grundsätzliche Modernisierung von Wärmennetzen.
00:07:29: Solche Projekte wie schon beschrieben benötigen sehr hohe Investition langfristige Finanzierungsstrukturen.
00:07:39: und alleine jetzt durch die Konsolzialfinanzierung, die TIKB hier unter anderem auch für die BEW bereitgestellt hat über ein Gesamtinvestitionsvolumen von einer Milliarde Euro wurde schon nennenswert erteilt diese erforderlichen Investitionen eben auch schon abgedeckt.
00:07:55: Wir waren als EKB ja weder für die Strukturierung und Umsetzung der von dir genannten Konsozialfinanzierung über eine Milliarde involviert.
00:08:03: Kannst du uns dazu noch ein paar Insights vielleicht auch geben?
00:08:06: Sehr gerne, Caro!
00:08:07: Es handelt sich um eine Debütkonsozialfinanzierung für die BEW mit einem gesamten Volumen von einer Milliarde Euro und einer Laufzeit von zwanzig Jahren.
00:08:16: Finanziert wurde das gesamte Vorhaben vollständig über zwei Kfw-Programme Einmal das KfW-Programm Investitionskredit, Kommunal und soziale Unternehmen.
00:08:27: Da wurden achthundertzwanzig Millionen Euro in die Trorge mit einstrukturiert und darüber hinaus wurden hundetachtzig Millionen Euro aus dem Programm Klimaschutzoffensive für Unternehmen hier ausgewählt oder haben gepasst.
00:08:40: nach der Analyse Wir als IKB haben gemeinsam mit unseren Fördermittelspezialisten die zu finanzierten Projekte auf ihrer Förderfähigkeit hin analysiert Und eben auch geprüft, welches KfW-Programm zur Finanzierung der zugrunde liegenden Investitionen optimal passt und eben auch den Förderbedingungen entspricht.
00:09:00: Man muss die Bedingung der einzelnen Kfw Programme hier wirklich sehr gut kennen und auch mögliche Anpassung, die immer mal wieder im Rahmen eben auch so einer langen Projektlaufzeit kommen können in Blick behalten.
00:09:14: Im vorliegenden Fall konnten wir die zu finanzierenden Projekte als ein Gesamtprojekt bei der KfW beantragen, was die Umsetzung für alle beteiligten Banken und natürlich auch für die BEB hier wirklich sehr stark vereinfacht hat.
00:09:32: Dadurch konnte eben auch eine optimale Förderstruktur für die Transformation geschaffen werden.
00:09:37: Hier hat sich auf diese seit Jahren sehr enge Zusammenarbeit der EKB mit der KFW ausgezahlt.
00:09:43: Die EKB hatte ja gleich mehrere Funktionen dieser Konsozialfinanzierung.
00:09:46: welche waren das denn?
00:09:48: Ja, die EKB hat als klassischer Kreditgeber hier fungiert.
00:09:52: Als Bookrunner,
00:09:54: als Mandatier der Lead Arranger, als Kfw-Koordinator und als Facility Agent oder vielleicht auch im allgemeineren Sprachgebrauch als Verwaltungsstelle hier eben agiert.
00:10:05: Wir als EKB waren aber nicht alleine hier im Lead, sondern neben uns hat auch die Kfee EPEX Bank als Kreditgeber Bookrunner Mandated Deed Ranger und Dokumentationsagent fungiert.
00:10:20: Ja wir wurden beide von der BEW mandatiert mit unterschiedlichen Rollen.
00:10:26: Die Funktion des KfE-Koordinators sieht man nicht allzu häufig.
00:10:30: Welche Aufgaben werden denn hier eigentlich sein?
00:10:32: Ist der EKB übernommen?
00:10:34: Ja, die Rolle ist KfW-Koordinator.
00:10:36: Das ist eine sehr spezielle Rolle, die man in einer ausgewählten Transaktion in der Konzertzahlfinanzierung wiederfindet, nämlich genau an den Transaktionen, in denen auch Kfw-Mittel eingebunden werden.
00:10:46: bei allen anderen wird man sie nicht wiederfinden.
00:10:49: Der Kfwekoordinator hat ein großes Bündel an Aufgaben und spielt eine ganz zentrale Rolle in der Strukturierung von solchen Transaktions um am Ende auch entsprechend Erfolg vorweisen zu können.
00:10:59: Um mal so einen Einblick zu geben mit das was man als Kfew Koordinator so tut, dazu gehört so wie Jenny.
00:11:05: zum Beispiel sagte die Prüfung der einzelnen Projekte auf Förderfähigkeit.
00:11:10: Wenn man daran denkt, was ich vorhin sagte, dass wir über dreißig Teile-Projekte bis zwei Jahrzehnte haben bedeutet das?
00:11:16: Dass man letztlich einen großen Aufwand hat sich mit den Projekten zu beschäftigen und muss in die Details rein gehen.
00:11:22: Man muss bei der KFW abstimmen weil im Zweifel in Merkblättern nicht alles enthalten ist, was vielleicht auch förderfähig ist oder was auch mit Ausschüssen belegt ist.
00:11:30: Man muß während des Strukturierungsprozesses ja letztlich auch auf Änderungen Kfee-Programm reagieren können.
00:11:37: In dem konkreten Fall, wie war es so, dass der Prozess des Studierungen mit der Mitte von twenty-fünfundzwanzig begann?
00:11:42: Seinerzeit haben wir auf Basis der damals gültigen Konjunktionen und Bedingungen die Studierung begonnen und eben Anfang zweit oder sechsten zwanzig feststellen das sich bestimmte Bedingung in den Programm verändert hat, sodass wir da noch mal im Switcher mussten.
00:11:56: und letztlich zeigt das auch, dass man eben einen sehr konkreten Zeitplan entdecken muss gemeinsam mit dem Kunden um den Kunden mitzunehmen oder am Ende auch Prozesse oder die Banken entsprechend mit zu jemandem einzubinden.
00:12:06: Es gibt noch einen ganz großen Schmerzpunkt Denen waren im Prinzip mit jedem Kunden diskutieren muss, dass das Thema Verwendungsnachweis bei jeder Wesenberbedenken hat.
00:12:13: Wir werden nicht von Ängsten sprechen wie komplex am Ende ein Verwendungsnachweis sein wird auch hier der KW-Kordinator dafür zuständig um den Prozess so zu managen, dass dem Kunden die Bedenken genommen sind und dem Prozess sauber durchzusteuern und entsprechend auch mit den Banken das zu koordinieren damit ich sage mal eine einheitliche Verwendungen nachweis an der Nähgültigkeit hat.
00:12:31: ganz konkret in unserem Fall ja für den Kunden war es wichtig uns als KFW-Koordinator zu mandatieren, weil ja unsere Expertise aus den Vorgesprächen wahrgenommen hat.
00:12:40: Aus anderen Transaktionen die wir zeigen konnten und dass wir eben dieser zentrale Ansprechpartner für das genannte Konsortium waren, für die Anwälte, für den Detail-Advisor der mit eingebunden war, sodass wir letztlich für den wesentlichen Erfolg der Transaktion mitverantwortlich waren ganz stark
00:12:55: Und wie viele Banken waren jetzt dann letztendlich beteiligt?
00:12:59: An der Gesamtfinanzierung waren schlussendlich neun Banken beteilig.
00:13:04: Unter der Führung unseres Hauses, eben der IKB und der Kaffeepax Bank haben sich daneben nationalen und internationalen Großbanken Förderinstitute Landesbanken und Genossenschaftsbanken in der Gesamtfinanzierung beteiligt.
00:13:19: Die Koordination einer solchen großen Bankenrunde ist natürlich anspruchsvoll und er fordert eben auch klare Strukturen und Verantwortlichkeiten während der Durchführung des gesamten Umsetzungprojektes.
00:13:31: Die breite Beteiligung der vorgenannten Banken zeigt natürlich auch gleichzeitig das große Vertrauen der finanzierten Banken in die BEW und in deren Transformationsstrategie.
00:13:41: Die BEW hat bei der Festlegung ihrer Hausbanken Anfang im Jahr, wie von Dirk gerade schon beschrieben wirklich ein sehr gutes Fundament gelegt um eben auch jetzt in den Jahr, diese große Transaktion auch wirklich gut und sicher umsetzen zu können.
00:13:56: Sag das Rad nochmal große Transaktionen, die sind ja auch selten ohne Herausforderungen.
00:14:01: Welche Hürden gab es denn?
00:14:02: Ja auf die wir fahren.
00:14:03: lassen mich jetzt wiederholen an der Stelle erst mal wie gesagt die Vielzehr der Teilprojekte die BW Talil gestartet hat.
00:14:09: Ich habe zum Teil auch schon zu einer Zeit die Finanzierung für die BW noch gar nicht klar war, das heißt wir blicken ja schon ein paar Jahre in die Vergangenheit.
00:14:17: Das ist sicherlich eine große Herausforderung für uns denn wir mussten sehr technisch in einzelne Projekte wie gesagt einsteigen haben eben auch nicht nur mit dem Treasury gesprochen sondern hatten viele Gespräche auch mit den Technikern im Unternehmen um bestimmte Spezifika der einzelnen Anlagen rauszuarbeiten und dann die Kfw Fördereffekte entsprechend festzulegen und auch gegenüber der Kfwe entsprechend dokumentieren.
00:14:37: Weißen Sie ihm nicht so, nur weil ich sage mal das übergrundte Klimaschutz hier des Landesbedienens im Vordergrund steht und dass die Überschrift gilt.
00:14:44: Dass automatisch sämtliche Projekte auch am Ende aus Sicht der Kfw förderfähig dargestellt werden können.
00:14:49: Nur so ein Beispiel zu nennen bei der BEW wird als Brückentechnologie durchaus auch nach Erdgas verwendet um Wärmelross zu erzeugen und gibt in Programme oder Teile in Programmen in denen die Verwendung von Gas gänzlich ausgeschlossen ist.
00:15:01: Dann tut zwar der Umwelt eigentlich was Gutes aber letztlich auf die Kfwe.
00:15:05: Die Bedingung ist es eben nicht überall entsprechend förderfähig.
00:15:09: So auch der Anabpunkt, den ich vorhin kurz schon erwähnt hatte, das Thema Timing.
00:15:13: Wir mussten mit dem Kunden im Prinzip rückwärtsrechnen.
00:15:16: Wir haben erst mal überlegt wann ist denn der früheste Zeitpunkt?
00:15:19: Wann überhaupt der Finanzierungsbedarf entsteht?
00:15:22: Da mussten von dem Zeitpunkt berückwärtzurechnen, weil wir mit dem Prozess starten und entsprechend die ganzen Kfethemen aufsetzen und die Vorgesprächen mit der Kfee führen.
00:15:29: Auch das war eine gewisse Herausforderung bei der Kunde, anfangs nicht gar nicht beplant hatte schon so frühzeitig den Prozess zu starten für die Finanzierung.
00:15:36: Aber er hat dann verstanden, dass insbesondere in den Kaffeeteam, die da anhängen, so viel Zeit bedürfen in der Vorarbeit das es sinnvoll ist, frühzeitig anzufangen und das hat sich jetzt auch bewahrheitet.
00:15:45: Der Prozess dauerte, ich sag mal ein gutes Jahr bis zum Signing und der Finanzierungsbedarf entsteht jetzt im Ende des Jahres.
00:15:51: Insofern war das schon klar und nachvollziehbar für den Kunden.
00:15:55: Wichtig eben in dem Zusammenhang, wenn man an das Thema Timing denkt wie haben wir uns mit einem Umfeld bewegt steigenden Zinsen?
00:16:02: Das heißt als dann der ganze Prozess klar war, sämtliche KfW-Programme klar waren.
00:16:07: Die Beteiligten Banken klar waren musste von durch uns das Kfw-Koordinator auch noch der Antragsprozess mit der Kfwe entsprechend gesteuert werden.
00:16:15: und auch da war der Abgäld aufgrund der steigenden Zinsen eben der Faktorzeit seine große Rolle gespielt.
00:16:22: Das heißt wir haben die Banken dahin gesteuerdet dass wir innerhalb von wie den Stundenfast Anträgen gestellt und auch die Refinitionszuwärm bei der KFW eingruhen konnten schneller als das Ursprüngliche der KfW abgespritten, weil die hatte noch etwas anderes Zeitplan von uns genannt bekommen.
00:16:38: Noch zwei anderen Punkte, die wir glaube ich auch schon kurz gestriffen haben und euch für sie der Vollständigkeit-Teile nochmal miterwählen.
00:16:43: Es gab am Anfang sechsundzwanzig Änderungen im Kfw-Programm,
00:16:45: d.h.,
00:16:45: dass das Konzept, was die Ursprünge mal über ein halbes Jahr schon vorbereitet hatten, wieder nachgesteuert werden musste.
00:16:51: Das Schöne war an dieser Stelle die Programme um sich zum Vorteil für den Kunden entwickelt, sodass es relativ leicht war das dann wieder umzudrehen.
00:16:58: Man muss da aber entsprechend berücksichtigt werden und das muss man eben in so einem Prozess herauch.
00:17:02: Ich habe mal Profis in der Durchsteuer, das bringt nichts wenn der Kunde später merkt er hätte auch andere Programme nehmen können die der Wegstrecke irgendwie liegen lassen wurden.
00:17:09: Das sind aus meiner Sicht die wesentlichen Punkte die hier zu erwähnen sind.
00:17:13: Ja, vielleicht noch in Ergänzung dazu.
00:17:16: Aus einer strukturellen Sicht war die Laufzeit von zwanzig Jahren auch eine Herausforderung.
00:17:22: Wir hatten ja auch gesagt dass die das Transformationsinvestition eben auch einen langfristigen Charakter haben und auch eben langfristig finanziert werden sollen.
00:17:31: Dennoch hat man in den vergangenen Jahren aus unserer Sicht keine Konsolzialfinanzierung am Markt mit einer solchen Laufzeit auch gesehen.
00:17:39: Daher war das natürlich grundsätzlich erst mal eine Herausforderung, dass auch an Bankenmarkt platziert zu bekommen.
00:17:45: die Erfolgswahrscheinlichkeit der Platzierbarkeit war in der Theorie zwar eine Herausforderungen in der Praxis hat sich das aber sehr frühzeitig schon heraus kristallisiert, dass es doch ein gut kalkulierbares Risiko ist.
00:17:57: ja weil insbesondere hier auch BEB frühzeitig hier eben auch die Bankenansprache durchgeführt hat und eben auch gerade das Thema zwanzigjährige Laufzeit gesaundet hat.
00:18:11: Und insofern war es aus unserer Sicht am Ende dann auch ein gut kalkulierbares Risiko, und das hat ja dann
00:18:16: auch
00:18:17: der Erfolg der Umsetzung der Transaktionen gezeigt – alle Banken oder einen Großteil der Banken haben diese zwanziger Jahre darstellen können.
00:18:26: Eine weitere Herausforderung ist bei solch großen Transaktionen natürlich immer die Vielzahl der Beteiligten, die man hier in unterschiedlichen Prozessstufen auch mit einbinden darf.
00:18:38: Neben der BEW als Darlehensnehmer, Kreditnehmer waren wir als IKB und natürlich auch die KfEpex Bank als Mandated Lead Ranger hier involviert.
00:18:47: Die KfV natürlich als klassischer Refinanzierer Wie schon gesagt, die entsprechenden Konsolzialbanken, die sich hier an der Transaktion beteiligt haben.
00:18:58: Daneben war auch HKCF als Detail-Weiser für den Kunden tätig gewesen und schlussendlich also es dann hin zur Abstimmung der vertraglichen Dokumentation ging waren eben auf Kundenseite und eben auch als Vertreter der Banken entsprechend Anwaltskanzleien hermandatiert um eben auch beide Parteien besser möglich bei der vertraglichen Umsetzung hier zu beraten und zu unterstützen.
00:19:25: Das bedeutet natürlich auch immer, dass wir hier eine wirklich sehr präzise Projektsteuerung benötigt.
00:19:31: das hat aber in dem vorliegenden Fall wirklich sehr gut funktioniert.
00:19:34: Ja vielleicht um es nochmal zusammenzufassen ist einfach ein Deal oder eine Transaktion wo man hat vorher muss das alle beteiligen von Anfang an im Prozess sehr professionell unterwegs waren das gleiche Ziel verfolgt haben den gleichen Zeiten verfolgen den durch uns noch mal veränderten, verkürzten Zeiten auch akzeptiert haben und mitgezogen haben.
00:19:52: Das war aus meiner Sicht hier der wesentliche Faktor Volksfaktor für die Transaktion.
00:19:56: Und hinzukommen noch – das ist auch einmal ein großes Lob – an die BEW, die halt in dem Jahr- und-Zwanzig schon eigentlich den Grundschirm gelegt hat weil sie damals den Kernbankenkreis schon festgelegt haben und wir auch gemeinsam mit diesem Kernbankkreis die Transakzion umgesetzt haben.
00:20:09: Es gab da Bankenseite von Anfang an Partnern, die BEWe kannten und die BEwe hatte sehr gutes Gefühl, wie man damals schon als Kernband definiert hat.
00:20:17: Und
00:20:17: was macht diese Finanzierung dann so besonders anders
00:20:20: aus?
00:20:21: In meiner Sicht ist es eben dieser Debüt können Sozialfinanzierung Charakter für die BEW unter Einbindung von Kfw-Mitteln das Volumen von einer Milliarde Euro und dann eben die entsprechende Laufzeit von zwanzig Jahren.
00:20:34: Und diese Kombination aus Volumen und Laufzeiten ist im Markt einfach außergewöhnlich.
00:20:39: Ja, wenn man das nochmal aus Sicht von BEW sieht oder aus Sicht des Landes Berlin hat er vorhin gesagt, dass in Prinzip das Decarbonisierungsprojekt in Berlin mit der Berliner Wärmeversorgung und sicherlich auch ein Leuchtturm Projekt Wir sind in der Transformation im ganzen Bundesgebiet.
00:20:53: Also eine solche Transaktion, die stößt ja sicherlich auch über das konkrete Projekt hinaus auf sehr großes Interesse.
00:20:59: ich meine deshalb sprechen wir heute auch im Podcast darüber.
00:21:03: aber habt ihr auch schon weitere Pläne diesen Fall noch weiter vorzustellen?
00:21:07: Ja definitiv wollen wir uns sehr darauf mit dem BEW diese Transaktionen nochmal den Markt weiter zu präsentieren.
00:21:13: es gibt ein sehr gutes Beispiel die Verbindung von Transformationsfinanzierung, Komplexität, Einbündung von Fördermitteln und dann auch noch unter den Deckmann einer Konzentriervinanzierung zu präsentieren.
00:21:25: Deswegen freuen wir uns sehr, dass wir demnächst diese Transaktion mit dem Markt auch teilen können entsprechend.
00:21:30: Genau, die BEW wird nämlich auf der kommenden Structured Finance Konferenz einen Vortrag zur Umsetzung dieser Finanzierung halten und dort werden eben die Herausforderungen aber auch die Erfolgsfaktoren und die Erkenntnisse aus der Realisierung dieses medialen schweren Transformationsprogramms vorgestellt.
00:21:45: Ja also ich denke das ist eine tolle Gelegenheit in diesem mit diesem Medium, wie sind die hier nochmal vorzustellen?
00:21:52: aus erster Hand zu erfahren, was wirklich die Punkte waren, die auch aus Kundenseite am Ende dazu gefühlt haben.
00:21:57: Dass es erfolgreich war und auch zu hören dass der Head of Treasury da seine sich zu sagen hat wenn man nicht nur unsere Seite hört sondern ist immer schön wenn man den beiden Seiten der Schöne mit eingefangen bekommt.
00:22:08: Ja vielen Dank euch für diese wahnsinnig spannenden Einblicke!
00:22:11: Die Finanzierung der Berliner Energie- und Wärmegämpfer zeigt ja sehr eindrucksvoll wie Banken und Förderinstitute und Unternehmen gemeinsam dieser Energiewende vorantreiben können.
00:22:21: Hoffen, dass das natürlich auch so weitergeht.
00:22:23: Und ja an alle Interessierten kommt gerne so stark zu den Finance-Konferenzen nach Stuttgart und sprecht uns euch gerne an.
00:22:30: Vielen
00:22:31: Dank euch bald!
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