Fragen zu Konjunktur, Niedrigwasser und US-Verschuldung
Shownotes
Die deutsche Wirtschaft zeigt seit drei Quartalen positive Wachstumszahlen und die Auftragsbestände sind aktuell hoch. Dennoch bleibt die Investitionsgeneigtheit der Unternehmen verhalten. Dies ist angesichts der typischerweise verzögerten Reaktion von Investitionen auf konjunkturelle Erholungen nicht ungewöhnlich. Entscheidend ist, ob der aktuelle Aufschwung als hinreichend stark und nachhaltig wahrgenommen wird, um trotz bestehender Überkapazitäten, globaler Unsicherheit und mehrerer Jahre schwachen Wachstums einen zusätzlichen Investitionsimpuls auszulösen und welche Rolle das Sondervermögen und wachstumsfördernde Reformen dabei spielen können, den mittelfristigen Wachstumspfad zu stabilisieren.
Damit gewinnt die Entwicklung im dritten Quartal besondere Bedeutung. Hier belastet die anhaltende Trockenheit und das Niedrigwasser des Rheins die primär die Chemieindustrie, und über deren Vorleistungsverflechtungen zumindest im geringen Maße auch die anderen großen Branchen. Von daher ist für die Chemieindustrie von einem entsprechenden Dürre-Effekt in Q3 auszugehen.
Die US-Staatsverschuldung wird immer wieder zum Thema volkswirtschaftlicher Diskussionen. Angesichts eines hohen Primärdefizits und steigender Renditen auf US-Treasuries werden jüngst wieder Zweifel an der Schuldentragfähigkeit der USA geäußert. Demgegenüber steht ein nach wie vor solides nominales Wachstum, dass den effektiven nominalen Zins weiterhin übersteigt.
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00:00:03: Gemeinsam Wirtschaft gestalten.
00:00:06: Der IKW Podcast zu Konjunktur, Branchen und Investitionen.
00:00:14: Herzlich willkommen zur gemeinsamen Wirtschaft gestalten!
00:00:17: Heute mit Klaus und mir Marvin.
00:00:20: Ja, Klaus!
00:00:21: Und was hast du uns heute mitgebracht?
00:00:23: Ein paar spannende Fragen.
00:00:24: Genau ich habe uns heute drei Fragen mit gemacht die ich hoffe auch beantworten kann.
00:00:29: Mal schauen.
00:00:30: Und zwar die erste geht darum wo steht die Konjunktur und zu warum gehen die Investition immer noch zurück.
00:00:37: Also warum sehen wir noch nicht diese Investitionsdynamik?
00:00:40: Die zweite Frage aus aktuellem Anlass ist, wie wird das Niedrigwasser die BIP-Entwicklung und die Industrieproduktion im dritten Quartal beeinflussen?
00:00:50: Ob die US-Staatsverschuldung außer Kontrollerad.
00:00:53: Gerät, danke Marvin!
00:00:54: So und ich mach mal in Anfang wir steigen einmal ein mit der Konjunktur.
00:00:57: Wir wissen ja dass die deutsche Konjunktor gar nicht mal so schlecht dasteht.
00:01:01: Teilquartale Wachstum jetzt Die Kriege Rückenbind auch vom Sondervermöben Und der Ausblick hält sich doch weiter auf.
00:01:06: Wir sehen es im Stimmungsindikatoren.
00:01:08: Der IFO kommt nächste Woche wieder und da gehen wir davon aus das er auch weiter ansteigen wird.
00:01:12: Wir sehns auch den Auftrags eingengen haben wir oft betont.
00:01:14: diese runde.
00:01:15: aber nun nur noch eine Zahl hier in den Raum zu werfen, der Auftragsbestand im Moment oder im Juni war fast zehn Prozent höher als vor einem Jahr.
00:01:24: Zehn Prozent mehr Aufträge und das Niveau des Auftrag bestandes des verarbeiteten Gewerbes ist jetzt auf einem zehn Jahres hoch.
00:01:30: Das heißt es ist nicht so also ob die Unternehmen keine Aufträge haben.
00:01:33: sie hatten mehr als genug Aufträge im Bestand und was reinkommt jeden Monat?
00:01:37: Und doch haben wir Situationen Deutschland dass das verarbeitete Werbe eine dermaße Überkapazität im Moment hat sind das letzte Mal eigentlich nur entweder in Krisen Anfang der neunziger Jahre.
00:01:48: Das heißt, ich habe einen hohen Auftragsbestand.
00:01:50: Ich hab trotzdem noch immer noch keine Investitionen weil ich eben auch diese ganzen Überkapazitäten habe.
00:01:54: aber da entwickelt sich relativ wenig.
00:01:56: Da sind das alle Dilemma-Auftraksbestände von einem Unternehmen und die Produktion Kapazitäten, das bezieht natürlich auf den Standort Deutschland.
00:02:03: Und da schabert es halt wie wir ja schon so oft in dieser Runde hier diskutiert haben.
00:02:08: Aber die Frage ist jetzt müssen wir uns Sorgen machen über die Investition?
00:02:12: Wir wissen dass sie im zweiten Quartal zurückgegangen sind schon wieder.
00:02:16: Sorgen machen, eine überzogene Negativität.
00:02:19: Wählen der Reformen als immer die Themen so sind?
00:02:20: Es ist eine selbst erfüllende Profitie dass wir eben nicht hier in eine gewisse Eigendynamik reinkommen in der Konjunktur Erholung weil Skepsis immer weiter anhält.
00:02:29: bei Unternehmen muss sie nicht investieren und das glaube ich nicht ganz denn zum einen wir aus den schleichenden Investitionen legen ja schon zu im Schatten des Sondervermögens und auch die Privatinvestitionen werden langsam kommen.
00:02:41: es ist nicht überraschend dass man selbst noch zwei drei Partalen moderatem Wachstum, die Investitionen noch nicht angesprungen sind.
00:02:48: Vor allem weil wir ja nach so vielen Jahren hatten wo die Investitionsquote eher zurückgegangen ist.
00:02:55: also macht uns im Moment keine Sorte.
00:02:58: ich gehe davon aus dass sich die Investation langsam zurückdrehen.
00:03:02: das Schwierige ist jetzt Ich brauche eine Erholung, eine Kontuerholung die über externe Faktoren betrieben ist vor allem die Exporte und diese Kontuerholtung muss aber lang genug anhalten eine Investition durchkommen und die Investitionsdynamik dann eine gewisse Ein-Dynamik mit sich bringt.
00:03:19: Und diese Konjunktur Erholung, ein Selbstläufer wird!
00:03:22: Wir darf ich auch an höhere Resilienz zeigen natürlich über den Globalen Entwicklungen.
00:03:27: Das ist übrigens ein weiterer Punkt, warum Investition im Moment noch nicht so reagiert wie wir es uns wünschen.
00:03:32: Natürlich das globale Umfeld, die hohen Unsicherheiten lesen wir ja jeden Tag.
00:03:37: Es ist ein spannender Umfeld im Moment.
00:03:38: Wir vertrauen darauf oder wir hoffen, weil es der Hoffnung dass die Konjunkte Erholungen, die nächsten Quartale dermaßen sich gut entwickelt und stabil entwickelt, dass wir ein ausreichendes Wachstumsdynamik in Deutschland entwickeln.
00:03:50: Dass dann auch die Investitionen mehr und mehr durchkommen.
00:03:53: Und das sei noch einmal wie wichtig die Sonne vermögen ist, weil es eben in der Zwischenzeit hier doch eine wichtige Stütze ist.
00:03:58: Natürlich wird es nicht ausschlaggebende Faktor sein für eine investitionsgetriebenes Wachztum.
00:04:04: Aber es macht eben eine wichtige Unterstützung.
00:04:06: Da wünscht man sich halt, dass da mehr von der Regierung kommt damit diese Überzeugung bei uns nehmen.
00:04:10: Diese Konjunkturerholung sie ist da Und ich investiere in die Zukunft, dass diese Überzeugung über den Standort und über die Konjunkturerhodung.
00:04:17: Dass sie da ist in der Breite.
00:04:18: Da will man sich vielleicht ein bisschen mehr von der Regierung gewünscht.
00:04:21: Da das ja im Moment immer noch sehr zäh ist, braucht es eben umso länger.
00:04:25: Die Quartale bis dann die Investitionen dann doch in die Pötte kommen sag' ich mal.
00:04:29: aber davon gehen wir weiter davon aus und wir erwarten einen Prozent Wachstum dieses Jahr für Deutschland und nächstes Jahr um die eins Komma drei Prozent.
00:04:35: Wir sind eigentlich auf einem relativ guten Weg.
00:04:38: Wenn wir uns mal all diese Negativitäten der Presse ausblenden.
00:04:42: Man schaut sich nur mal die Zahlen an.
00:04:43: Breitbartale Wachstum, Sondervermögenpunkt Geld rein!
00:04:46: Die Stimmung verbessert sich langsam und ich habe einen ganz hohen Auftragsbestand.
00:04:49: Gibt es eigentlich keinen Grund warum man in Verarbeitengewerbe eine so negative Sicht hat?
00:04:54: haben, das sollte zumindest mal was die Dynamik angeht, wenn man noch vorne schaut.
00:04:58: Und dann kommt Kam Mavi des Niedrigwasser und dann einmal hieß es oh je!
00:05:02: Die Industrie wird leiden, es läuft nichts mehr überdrehen und wir kriegen hier große große Probleme.
00:05:07: Wie ist das einzuschätzen?
00:05:08: Wird diese Entwicklung unsere Bibbocknose zerschießen?
00:05:11: Ja also das Niedrige Wasser ist natürlich ausschlaggebend oder ein wichtiger Faktor für die Entwicklung jetzt für das dritte Quartal.
00:05:19: Also das beeinträchtigt natürlich die deutsche Binnenschifffahrt damit auch das Wachstube und stellt ein Risiko für den Ausblick, für den Wachsumsausblick da.
00:05:28: Das wird in der Vergangenheit viel diskutiert, wie weit die Industrie beeinflusst?
00:05:32: Man hat festgestellt, dass es die Industrieproduktion beeinflußt hat, beispielsweise ins Boachzent.
00:05:37: Die Frage ist natürlich auch welche Branche trifft es, also im ersten Schritt.
00:05:41: Insgesamt sind wir in ganz Europa, dass diese Trockenheit jetzt über viele Wochen angehalten hat.
00:05:48: in Ländern wie Ungarn oder Rumänien wurde beispielsweise die Stromerzeugung zurückgeführt... in Deutschland ist das Thema, wie du schon gesagt hast, wie mehr der Rhein die Windschiffert.
00:05:57: Und als interessanten Fakt sind achtzig Prozent der Windschifffahrt laufen über den Rhein.
00:06:02: also da sieht man schon der Rhein ist so die zentrale Wasserstraße hier in Deutschland.
00:06:06: und jetzt muss man natürlich sagen viele Unternehmen haben aus der Dürre zu Achtzehn gelernt.
00:06:10: wir halten höhere Lagerbestände vor sie nutzen alternative Transportwege beispielsweise über die Straße und haben ihre Lieferketten insgesamt deutlich wuster aufgestellt.
00:06:22: stark sinkt, können die Schiffe über den Rheinfahren nicht mehr voll beladen werden und das führt natürlich dazu dass Transporte teurer werden und am Ende auch die Produktion möglicherweise ausgebremst wird.
00:06:32: Aber wie groß dieser Schaden ist hängt am Ende von der Anzahl der Trockenheitstage ab und dem Wasserstand.
00:06:39: ein ganz gut Ausgangspunkt für die Einschätzung dieser Lage liefert das Kieler Institut in Zwoachzehn.
00:06:45: Wir haben untersucht wie stark der Wasserstand des Rheins die Produktion des produzierenden Gewerbes beeinflusst.
00:06:52: Dazu wurde als Proxieson Mindesthegel benutzt für gewisse Stellen am Rhein, wo dann eingeschätzt wird.
00:06:59: Wenn der Wasserstand unter diesem Hegel fällt, dann wird die Schifffahrt eben zunehmend eingeschränkt und die Schätzungen zeigen jeder Tag unterhalb dieser Marke reduziert das monatliche Industriewachstum um circa Null Komma Null vier Prozentpunkte Und wir sehen auch im Folgemonat noch negative Effekte.
00:07:15: Das muss man auch sagen.
00:07:16: wenn der Wasser standweiter fällt können diese Folgen natürlich stärker werden muss die Ladung weiter reduziert werden und im Extremfall sind Transporte nicht mehr möglich.
00:07:25: Es gibt natürlich Auswahlmöglichkeiten, wie ich schon gesagt habe.
00:07:27: das Problem ist natürlich sie sind deutlich teurer.
00:07:30: deswegen haben wir uns mal angeschaut in einer empirischen Modelluntersuchungen.
00:07:34: Wie ist denn der Einfluss auf die einzelnen Branchen?
00:07:36: Dabei hat sich gezeigt neben der Mineralölverarbeitung und Kokerei ist vor allem die Chemieindustrie betroffen.
00:07:42: Wir haben gezeigt dass jeder Niedrigfassertag im dritten Quartal des Wachstums der Chemieproduktion ungefähr nur und das ist auch ökonomisch ganz gut nachvollziehbar, denn rund elf Prozent der gesamten Beförderungsmenge der Chemieindustrie laufen über die Bindenschirffahrt.
00:08:00: Also ein großer Anteil!
00:08:02: Und für den anderen Branchen sehen wir ihn gegen.
00:08:03: keinen direkten Zusammenhang zwischen Kegel- und Produktionen.
00:08:07: da ist der Effekt eher indirekter Natur.
00:08:10: also sie bleiben nicht vollkommen unberührt es werden eher beeinflusst durch die Chemieproduktion und Spielover Effekte sozusagen.
00:08:18: deshalb wie stark übertragen sich diese Produktionsausfälle tatsächlich auf die anderen großen Industrien.
00:08:24: Also wenn die Chemieproduktion um ein Prozentpunkt zurückgeht, wir reagieren dann die andere großen Branchen.
00:08:30: Diese indirekten Effekte fallen insgesamt doch eher gering aus.
00:08:33: für Automobilindustrie und Elektroindustrie liegt der Effekt auf das Produktionswachstum ungefähr bei neun Prozentpunkten und etwas stärker ist der Effek in der Metallindustrie da sind es nur drei Prozentpunkte.
00:08:45: also insgesamt ist der effekt eher überschaubar.
00:08:48: mögliche Gründe sind, dass sich die Unternehmen angepasst haben.
00:08:51: Insbesondere seit vor achtzehn.
00:08:52: Man hat natürlich reagiert auf diese Vorfälle.
00:08:55: Zum anderen ist die Chemieindustrie als Vorleistungslieferant für andere Branchen in der Relevanz gesogen.
00:09:02: Aber man muss sagen, da der Reinblick jetzt im Kutral schon mehrere Tage unter dieser kritischen Schwelle lag kann man doch davon ausgehen dass das nicht Spurlos an der Chemieproduktion vorübergeht.
00:09:12: Also wir werden da Effekte sehen und das kann natürlich nur verhindert werden wenn die globale Industrie-Produktion spürbare Impulse liefern würde um das Ganze auszugleichen.
00:09:22: Ich denke man kann davon aussehen, dass die Chemie in dritten Quartal ein negatives Produktionswachstum zeigen, weil ich denke dabei wir nicht drum herumkommen.
00:09:30: Je nachdem wie du hast gesagt die Trocken-Tage, aber wir reden ja von einem Produktionsrückgang zwischen zwei und zweiundvier Prozent unter.
00:09:37: das kann keine globale Nachfrage so schnell aufholen.
00:09:40: also ich glaube da haben wir negative Zasehen oder auch ein bisschen das BIP.
00:09:43: Es hat den Gesamtzinn belastet wo die Branchen nicht so stark beeinflusst sind.
00:09:46: Also alles im Allem bis auf die Chemieindustrie eigentlich ein händelbares Thema sag' jetzt mal.
00:09:51: Warum haben wir uns der Domnosia nicht geändert?
00:09:53: Was ist die deutsche Wirtschaft insgesamt für das dritte Quartett?
00:09:56: und für sie insgesamt angeht.
00:09:58: Da kommen wir noch zu einem weiteren Punkt, es ist jetzt ein bisschen etwas ganz anderes und das ist die US-Staatsverschuldung wird ja viel darüber geschrieben dass mit der steigenden Schuldenquote in Amerika das alles außer Rand und Wand geht.
00:10:10: da drüben, vor allem weil ja die Zinsen weitersteigen mögen.
00:10:13: in Europa ein ähnliches Problem also wollen nicht über den Atlantik gucken.
00:10:17: Die Schuldenfuhr in Amerika liegt es bei hundertdreisundzwanzig Prozent, die Barmar bei dreißig Prozent Anfang der achtziger Jahre bevor Regan kam.
00:10:25: Und jetzt die Zinsansteige, wir haben zehn Jahre US Treasuries bei fast vier Prozent.
00:10:30: Da macht man sich schon Sorgen.
00:10:32: Die Zinszahlungen des Staates sind der drittgrößte Ausgabenblock.
00:10:36: Die US-Staat gibt mehr Geld aus für die Zinstahlung als für seine völlig Verteidigung.
00:10:40: Das muss man sich auch mal so auf der Zunge vergehen lassen.
00:10:43: Aber der Punkt ist doch es sind nicht nur die höheren Zinsen.
00:10:46: Es ist nur eine Seite der Medaille.
00:10:48: Ist immer eine Frage Zinsbelastung relativ zu nominalem BIP-Wachstum?
00:10:55: also Inflation plus Wirtschaftswachstum, solange das höher ist als die effektiven Zinsen.
00:11:02: Das sind nicht die Heels, also nicht die Rendeten auf den Kapitän macht sondern die effizienten Zins in der Urstadt bezahlt.
00:11:06: Also noch durchschönen über die Zins kommen?
00:11:08: Solange das höher ist, ist der Spardruck nicht unbedingt so hoch für die Urstatierung um die Schuldenquote stabil zu halten.
00:11:16: Das heißt, jetzt machen wir es rum!
00:11:17: Wenn Zinsen höher sind als mein nominales Wachstum dann muss der Staat ein Primärüberschuss also er muss wirklich aus der Realwirtschaft mehr Geld rausnehmen als was er zurückgibt damit diese Schuldenbrote überhaupt sich stabilisiert.
00:11:30: denn die kommt die Verselbstständigkeit sonst und da ist halt eine große Gefahr.
00:11:35: Es geht nicht sehr um das Niveau der Schuldengroden.
00:11:38: Dynamik hat sie, das ist eben entscheidend getrieben bei des Wachstum.
00:11:41: Ja und wenn jetzt das Problem, was wir jetzt haben, ist dass wir jetzt an den Punkt langsam kommen.
00:11:46: Das wegen einem hohen Zinsen und einer US-Wirtschaft die ja nicht gerade bohnt, dass hier die Effektive Zinslast mehr und mehr gleich vielleicht sogar bald über dem Potenzialwachstums oder den langfristigen nominalen Wachstrom steht.
00:12:00: Wer wohl ist.
00:12:02: Zumal das primäre Defizit sehr hoch ist, die Amerikaner, da ist nämlich jetzt das Problem wenn wir es auf die Lösungen schauen.
00:12:07: also die Lösung wäre ein primer Überschuss.
00:12:08: nur wie Frankreich und wie auch Spanien so hat auch die USA nicht gelernt zu viel zu sparen und hat nur wenige Male in der Geschichte und auch eine ganz kurzfristig ein prima Überschluss bekommen.
00:12:19: aber das wird nötig sein.
00:12:20: was sind denn die Alternativen?
00:12:21: Wenn sich die US-Wirtschaft abkühlt dann können wir argumentieren haben wir noch ein größeres Problem?
00:12:25: nicht unbedingt weil dann würden die Zinsen umzuschallern fallen deutlich fallen.
00:12:28: Dann würde man wieder bei einem niedrigeren Niveau sich einpendeln.
00:12:31: Das ist kein Argument.
00:12:32: unbedingt, die wäre es wenn wir einen höheren Faktionerfach zulassen.
00:12:36: Dann haben wir ein höheres Nominales BIP und die Fettsäure n bisschen Gas geben, oder die Zinsen senkern.
00:12:41: Und
00:12:41: dann haben wir doch eigentlich kein Problem.
00:12:43: Das ist dieses primitive Argument der Staatwillenhöhere Fraktion um sich zu entschuldigen.
00:12:46: Es ist deshalb primitiv weil wenn ich einen Kapitalmarkt laufe... Wenn ich über den Kapitalmark finanzieren will, ist das Kontraprodukt hier etwas zu machen Denn eine höhere Infektion bringt
00:12:54: eine höre
00:12:55: reale Renditen mit sich.
00:12:57: Und das ist die Gefahr!
00:12:58: Das ist keine Lösung.
00:12:59: Kann man übrigens auch sehen in den USA einen Sechzehn-und-Siebzehrjahren da hat die Notenbank versucht die Zinzen wirklich künstlich nie durchzuhalten die Infrastruktur immer mehr gestiegen und hat am Ende ja dann zu massiven Zins anstiegen geführt, Anfang der ersten Jahre ist keine Lösung.
00:13:12: Nein, die Lösung liegt in der Option das man hier den Staatshaushalt in Grisch bekommt etwas was den Amerikanern sehr schwer findet.
00:13:18: aber heißt es jetzt dass wir hier vor einem Schuldenproblem mit USA stehen?
00:13:21: näher sehe ich hier nicht weil wie gesagt wenn sich die Wirtschaft verlangsamt damit die Zinsen deutlich sinken und das Gleichgewicht wieder herstellen heißt es als die Zils war da steigend mal die Risikoprime gesteigt bin auch etwas bin ich auch etwas entspannt.
00:13:35: Wann hat die Welt keinen Appetit mehr auf US-Staatsanleihen?
00:13:37: Wann werden die Chinesen auch für ein Staatsanleih zu kochen und so weiter.
00:13:40: Die Chineser haben übrigens ihren Bestand deutlich reduziert, so viel ist gar nicht passiert auf den Märkten.
00:13:44: Da habe ich meine Zweifel daran.
00:13:46: Es ist halt etwas anders als in Japan.
00:13:48: Japans gesamte Verschuldung ist im Inland und es ist so ein Kreislauf.
00:13:52: Die Amerikaner brauchen attraktiver Renditen um ihre Handelsdefizits zu finanzieren.
00:13:58: Sie haben ja eine ständig Netto Nachfrage nach Anleihen in Dollar weil sie eben dieses Handels Defizit haben.
00:14:02: das heißt die Amerikanern nicht hingehen und kann Yield-Curve-Control machen, wie das Japan ja so ein Begriff war.
00:14:08: Das wird nicht funktionieren denn man muss schon attraktiv sein.
00:14:11: und dann die Lösung wäre wirklich langfristig in einem höheren Wachstum nicht hin und über den zu sparen.
00:14:17: Sparmarkostfristig wenn Sachen außer Kontrolle kommen.
00:14:19: aber wir haben doch aus Griechenland haben wir doch gelernt dass zu viel Span der Wirtschaft am Ende nur vollkommen abwirkt.
00:14:25: und ihr wisst daraus der wirtschaftlichen Geschichte heraus dass Länder das Lände ihre Schuldenkoden dadurch erfolgreich reduziert haben indem sie mehrere robustes Wachstum gezeigt haben.
00:14:35: Und so können wir jetzt auch ein Bild malen sagen, mit der KI-Revolution werden wir ja ein höheres Potenzialwachsum und eine Höheprotektivität in den USA sehen, dass wir den USA gleich nach
00:14:43: Trump
00:14:44: und mit einer gewissen Stabilität doch mehrere Jahre von hohem Wachsum generieren und dann wäre diese Schuldquote wieder relativ... Ja weil sie relativ schnell auch wieder runter kommen.
00:14:52: Im Übrigen ist diese hundertdreifend zwanzig Prozent nicht der Rekord.
00:14:55: Der Rekorder liegt nämlich unter dem Corona Jahr bei hundertsextundzwanzig Prozent.
00:14:59: also die erhohnte Wirtschaft nach Corona kam dieser Schuldquote auch schon.
00:15:03: Also ja, es ist sportlich.
00:15:05: Ja die Amerikaner haben hier ein Thema aber es ist alles andere als eine Panikmacher hier, die ich hier umgehen sollte.
00:15:13: Ich gehe weiter davon aus dass die Fertizienzen nicht anheben wird.
00:15:16: Moment schwingt das Pendel wieder wieder für Zinsanhebungen!
00:15:18: Ich sehe sie einfach nicht weil perspektivisch für nächstes Jahr hat die US Wirtschaftsprognosen doch eher nach unten leicht nach unten gehen und die Inflation auch Und dann gibt es kein Argument warum man die Zins noch mal anhäben sollte.
00:15:29: Aber das ist was eben der Markt im Moment spielt Weitere Erwartungen von Zinsanhebungen und Sorge über Inflation, angestürt von Trumps Kommentaren über die Fettunabhängigkeit.
00:15:38: All das haben den US-Renditen und damit der US-Staatsschulden-Dynamik nicht geholfen.
00:15:44: Aber wir sehen die Sache doch etwas entspannt!
00:15:46: Da ist noch eins im Spielraum und kein Grund für
00:15:51: Panik.
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