Deutscher Wachstumsausblick - Besserung in Sicht?
Shownotes
Aufgrund der Fortschritte im Zusammenhang mit einem Abkommen im Iran-Konflikt gehen die Märkte von einer zunehmenden Normalisierung auf dem Ölmarkt aus. Darüber hinaus zeigte sich die deutsche Wirtschaft trotz der hohen Abhängigkeit von Öl aus dem Ausland vergleichsweise resilient. Dies zeigt auch der ifo-Index, der erneut eine leichte Aufhellung andeutet. Allerdings ist das Vor-Iran-Niveau noch nicht erreicht. Darüber hinaus signalisiert der langjährige Abwärtstrend alles andere als eine resiliente Unternehmensstimmung. Treiber für die Stimmung sind also eher die globalen Entwicklungen als lokale Reformfortschritte. Vor dem Hintergrund der Stimmungsaufhellung dürfte sich die deutsche Konjunkturprognose für das laufende Jahr ebenfalls vielfach verbessern. Treiber sind kurzfristige, konjunkturelle Effekte wie die trittfassende Weltkonjunktur und das natürlich das Fiskalpaket. Eine nachhaltige, resiliente Wachstumsdynamik wird damit aber noch nicht erzeugt. Um der Fremdbestimmung entgegenzuwirken, braucht es effiziente, produktivitätssteigernde Investitionen und damit wettbewerbs- und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen.
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00:00:03:
00:00:14: Ja, herzlich Willkommen zu Gemeinsam Wirtschaft gestalten.
00:00:17: Heute wieder in Vollbesetzung mit Karolin Klaus und mir Marvin Erklauss.
00:00:22: Worüber wollen wir uns heute unterhalten?
00:00:24: Dass es uns alles sehr heiß ist.
00:00:26: Haben wir vielleicht damit mal einen.
00:00:27: Nein nein!
00:00:28: Spaß beiseite.
00:00:28: Ja, es sind spannende Zeiten!
00:00:30: Denn wir sehen ja aktuell eine gewisse Normalisierung im Ölpreis oder erste Ansätze an.
00:00:37: Die Hoffnung, dass sich die Lage im Nahen Osten und im Erranken fliegt ist auch etwas beruhigt.
00:00:42: Und das gibt natürlich jetzt wieder Hoffnung auf eine etwas positive Perspektive.
00:00:48: Und darüber wollen wir uns heute ein bisschen austauschen.
00:00:51: Ich fange mal mit den USA so grundsätzlich – und das haben auch die Notenbanken bestätigt – auch die Eurozone doch relativ robust bis jetzt gezeigt, trotz des höheren Ölpreis.
00:01:02: Da gedankebar immer der Ölpres für die Wirtschaft belasten und dementsprechend wenn wir die ECB wenig Raum haben etwas zu tun.
00:01:07: diese Realwirtschaft hat sich bis jetzt doch als relativ robust erwiesen zumindest die EZW.
00:01:12: gleichwohl hat die ECP auch dieser Woche wieder betont dass es hier überhaupt keinen kursverschen Handlungsbedarf oder drastische Maßnahmen gibt zu reagieren.
00:01:20: wie gesagt viel Hoffnung auf dem Öl preis das der übernächsten Monate den Infektionsdruck den Kostendruck etwas nimmt und dann ist halt die Frage, wie schnell die europäische Wirtschaft sich erholen wird um dann vielleicht doch noch für gewisse Zweitrudeneffekte aus der Inflation zu sorgen.
00:01:34: Wenn das der Fall sein sollte, dann würde die ACB meiner unsere Einschätzung nach die Zinsen nochmal anheben einmal im September.
00:01:41: es ist abzubaden aber das Zinsthema ist auch so ziemlich durchsaglich.
00:01:46: mal ich finde von zwanzig Basispunkten aufs Glaubwürdigkeit.
00:01:48: vielleicht noch im September mag da noch kommen Aber sonst sind wir da.
00:01:54: Niveau, unseren Peak erreicht.
00:01:55: Das sagen wir uns übrigens auch die Bundrenditen.
00:01:57: Die sind ja auch deutscher gegangen und bekommen von einem Peak von drei Prozent zwei Prozent jetzt auf zwei Prozent neun.
00:02:02: Das heißt sie merkte mehr und mehr.
00:02:03: es entspannen sich über das über die Inferzionssorge, über die Sorge dass die ECB noch etwas tun muss.
00:02:09: Es gab eine Zeit da wurden dreizehn Seinhebungen erwartet.
00:02:11: Jetzt sind wir noch bei einer.
00:02:13: Mal schauen, was da kommt.
00:02:15: In den USA bleibt das Bild ein bisschen weniger deutlich.
00:02:19: Wir haben gute Zahlen gehabt fürs erste Quartal.
00:02:21: Die US-Wirtschaft ist mit über zwei Prozent anonymisiert gewachsen.
00:02:24: Wir hatten allerdings auch Auftragseingänge jetzt für Langlebenjüter im Vermeid.
00:02:29: Die waren nicht so gut ins Rückgang.
00:02:30: Wobei sie im April deutlich angestiegen sind und immer noch ein leichtes Plus.
00:02:35: Aber wer macht die Situation in den USA?
00:02:37: Dass die Inflationen auf die der Fertig an das Schauen nämlich dieser Konsum, die Flator.
00:02:44: Also die Preise von den wirklich konsumierten Gütern und kein gewichteter Korb sind im April auch im Mai mit auf vier Prozent gestiegen.
00:02:53: also wir haben die vier Prozent geknackt und dementsprechend tun jetzt schon trotz eines Ölpreises der sich doch schon einiges zurückgegangen ist und der sich über diesen Multibeiter normalisiert wird er nicht so schnell auf Vorkrisen Niveau zurückfallen.
00:03:05: dafür müssen erst nochmal Reservieren wieder auffüllen werden usw.
00:03:08: aber das ist ja richtig Richtung.
00:03:09: Und trotz dieser Entwicklung wegen aktuellen Inflationsdruck in den USA erwarten, die merkte sogar eine Zins-Anhebung der Fed dieses Jahr.
00:03:17: Ich dachte daran erinnert das sind sich auch die Zölle immer noch ein Thema sind.
00:03:20: Wir haben ja einen breiten Zollanstieg hier, einem einmalen Zollanstieg in den USA gesehen und da wird es sich irgendwo zeigen im Preis Druck.
00:03:28: Ich teile die Meinung nicht dass die Notenbank hier einmal Zins anhebt und dann nächstes Jahr deutlich senkt.
00:03:33: Dann hätte sie etwas Freisches gemacht.
00:03:35: Es geht vor allem darum, dass die Fed aktuell auf einem Zinsniveau ist wo alles andere als expansiv oder selbst ist.
00:03:41: Sie ist leicht, leicht restriktiv und da gibt es unsere Einschätzung nach selbst bei der aktuellen Inflationsdruck kein Grund dass die Fett hier die Zinsen anhebt.
00:03:50: Natürlich erwarten wir in diesem Bild auch das sich die US-Wirtschaft doch ein bisschen abkühlt.
00:03:54: Das also nicht nur die Inflation.
00:03:56: Die Anpassung ist von den Zollern sondern auch direkt die Realwirtschaft und dementsprechend die Fette nächstes Jahr die Zinzen dann auch senken wird.
00:04:03: Also ein spannendes Umfeld im Moment weil wir wieder auf eine gewisse Normalität zurückkehren.
00:04:10: Wann werden die Volkswirtschaft wieder da sein, wo sie eigentlich vor dem Iran Krieg waren?
00:04:14: Was die Dynamik angeht.
00:04:15: Was die Stimmung angeht und auch was der Aussblick angeht?
00:04:17: Und dabei jetzt die erste Frage Marvin an dich.
00:04:20: Was ist so die aktuelle Siege schon etwas in den Indikatoren über diese positive Nachrichten, die wir aus dem Nahosten im Moment bekommen oder ist immer noch eine hohe Skepsis und hohe Unsicherheit da?
00:04:31: Die Märkte, die Finanzmärkte sind eindeutig.
00:04:34: Die Finanzmärke sagen Haken dran ist durch.
00:04:36: Die Frage ist Teil dass die Realwirtschaft in der Realwirtschaft.
00:04:40: Ja Klaus, du hast es gesagt das wird weiterhin von einer Normalisierung jetzt im Iran-Konflikt ausgegangen und die EZB hat sie betont.
00:04:48: die europäische Wirtschaft hat sich bis jetzt als relativ resilient herausgestellt auch wenn man zuvor von einer relativ hohen Abhängigkeit gesprochen hat und davon ausgegangen ist dass sich der iranen Konflikt deutlicher zeigt in den Zahlen.
00:05:02: bislang sehen wir noch eine relativ resiliante europäischer Wirtschaft Zahlen des IFO-Geschäftsklimaindex.
00:05:10: Also die Stimmung hält auf, die Unternehmen schätzen sowohl die Lage als auch die Erwartung besser ein.
00:05:16: Der IFO hat jetzt zuletzt einen Wert von eighty fünf Prozent gemessen.
00:05:19: das war ein leichter Anstieg.
00:05:20: sofort haben wir ja schon etwas einen leichten Anstiege gesehen also eine leichte Stimmungsverbesserung.
00:05:26: aber was muss man auch sagen wir sind weiterhin noch deutlich unter dem vor Iran Niveau.
00:05:31: Wir sind nicht da wo wir waren und wir sind noch weit weg von einer Stimmung in die man als Aufbruchsstimmung So haben wir es ja oft betitelt, war eine Aufbruchsstimmung.
00:05:40: Da sind wir einfach noch weit weg von, also weit weg vom Zuversicht und Aufbruchsstimmung Und die Unsicherheit bei den Unternehmen ist hoch.
00:05:47: das sehen wir auch daran dass langjährig jetzt schon ein Abwärtstrend im IFO herrscht und auch die Reformvorschläge der Bundesregierung die er jetzt eingehagelt sind könnte man sagen Die zeigen sich nicht wirklich in der Stimmung.
00:06:00: Also ne Auffällung die wir bräuchten die sehen wir noch nicht.
00:06:03: Also Treiber am Ende sind nicht die Reform hier am Standort die lokalen Bedingungen, die sich verbessern.
00:06:10: Sondern es ist so ein bisschen das globale Bild und da sind wir einfach fremdbestimmt.
00:06:14: Da sind wir durch die Weltwirtschaft getrieben und dadurch natürlich auch Spielball von Schocks und Entwicklung im globalen Bild.
00:06:21: Und deswegen ist es so interessant wie wenn wir jetzt mal den Blick nach vorne werfen was wir erwarten für den Standort wie die Prognosen aussehen der gab's ja viele Revedierungen auch und was auch wie die Welt dann in Zukunft aussehen wird.
00:06:36: denn du machst der IFO, die Stimmung in Deutschland und damit auch die Investitionsgeneigtheit oder Bereitschaft ist fremdbestimmt.
00:06:44: Und gleich haben wir jetzt mal Glück, dass wir eine Phase erleben wo die USA und China und Iran alle so ein bisschen sich beruhigen und wir sehen Wirtschaftswachstum.
00:06:53: aber das kann ja kein Wirtschaftsmodell sein.
00:06:57: Dass wir nur unter den besten Bedingungen weltweit dann sind wir auch dabei!
00:07:01: Das kannst nicht sein.
00:07:01: Das zeigt von keiner Resilienz es sagt sicherlich von keiner Bereitsschaft eine Transformation, die wir uns ja aufgeschrieben haben hier voranzutreiben.
00:07:09: Dafür brauche ich einen IFO oder eine Stimmung, die wie auch mitbestimmen.
00:07:14: Das ist ja genau was du sagst und die ganzen Reformen und die ganze Wirtschaftspolitik hat relativ wenig den globalen Entwicklungen entgegenzusetzen.
00:07:21: Ein Anker der Stabilität.
00:07:23: von der Wirtschaftspoletik würde ich erwarten, dass sie ein Anker in der Stabilität sind das trotz der Globalen Unsicherheiten hier an gewissen Vertrauen herrscht und das ist weiterhin nicht da!
00:07:32: Und das ist besonders bitter weil wenn es sich gerade jetzt durch die Fiskalpolitik hier ein bisschen Rückenbind bekommen und darauf hoffen, dass der Privatsektor jetzt investiert.
00:07:41: Und auch in Gang kommt – wir müssen uns daran erinnern – nur der Privadsektor kann Wachstum schaffen!
00:07:46: Der Staat kann es nicht!
00:07:47: Der Stadt kann nur Anreise schaffen oder einen Staat ein Zünder sein.
00:07:50: Ja, dieser Zünderer verpufft eben jetzt.
00:07:52: Oder herrgut?
00:07:53: Dass das mit dem Iran-Konflikt etwas legt aber es ist frustrierend wie langsam dieser IFO getrieben von globalen Entwicklungen.
00:08:04: aus dem Keller wieder bewegt.
00:08:07: Das reicht nicht!
00:08:09: Caroline, die Prognosen für Deutschland.
00:08:11: Also mit der Entspannung im Nahen Osten werden Sie jetzt auch die Prognosen verbessern?
00:08:15: Das IFU-Institut hat letzte Woche vorgelegt und hat Ihre Prognose WIP-Prognose für Deutschland angepasst von zero Komma sechs auf null Komma acht Prozent.
00:08:23: Und so werden sich ja auch die anderen Institute Jetzt nachziehen und ebenfalls ihre Prognosen wieder aufwärts revidieren.
00:08:30: wir bleiben dagegen bei unserer prognose von Null Komma sieben Prozent und fühlen uns damit auch recht komfortabel Im nächsten Jahr.
00:08:39: Das IFO-Institut liegt dabei bei Null, acht Prozent.
00:08:41: Wir bei rund ein Prozent werden sicherlich auch die anderen Institute legen.
00:08:45: und ja das Bild des allgemeinen Bild ist dass wieder davon ausgegangen wird, dass man in der zweiten Jahreshälfte eine leichte Belebung der deutschen Konjunktur sieht, die sich dann zwanzig siebenzwanzig etwas verstärkter fortsetzen sollte.
00:08:59: Und die Treiber sind zum einen wie Klaus schon sagte Die Weltwirtschaft findet wieder trittwirt sich beleben und natürlich das Fiskalpaket soll dann auch seine Effekte vollziehen.
00:09:10: Insbesondere in den Jahre im Jahr ist es so, dass wir hier Effekten sehen und wie ihr beiden ja schon gesagt habt das sind alles externe vorübergehende Effektes.
00:09:17: Das hat aber noch nichts mit nachhaltigem Wachstum zu tun.
00:09:20: Genau!
00:09:20: Das ist ein ganz wichtiger Punkt Caroline denn ich habe die Sorge, dass sie in einem halben Jahr oder einem Jahr, wenn die Wirtschaft dann wächst und die Prognose nach oben gehen, dass dann auch die Museum sagen wird, die Reformen werden.
00:09:31: Wir wachsen mit einem Prozent ansonsten etwas.
00:09:33: Und das wünschen wir uns.
00:09:37: aufgrundlage von dem, was hier verkleinigt wird für Reformen ist das nicht zu erwarten.
00:09:40: Es bleibt eine zyklische Erholung und hat ja auch mit dem Iran-Konflikt die Prognose halbiert.
00:09:46: und es mag ja richtig sein aber was stellen wir dagegen als Wirtschaftspolitik?
00:09:50: Und da ist eben die Sorge dass dann mit dieser Erholungen, dass dann eine gewisse Selbstzufriedenheit hier kommt, dass wir alles richtig getan haben und das ist nicht der Fall denn man muss wahrscheinlich einer zy klischen Erholing und da kommt ja viel Rücken wenn jetzt auch über die Fiskalpolitik und globale für nächstes Jahr und das Potenzialwachstum, dass es am Ende wirklich übrig bleibt.
00:10:10: Ja, Marvin?
00:10:11: Wie sieht's denn da aus?
00:10:12: Da kann die Bundesregierung natürlich am Ende erzählen wir schaffen hier über unsere Reform attraktive Wettbewerb Standortbedingungen, Investitionsbedingung.
00:10:21: aber im Ende zeigt uns die jüngste Veröffentlichung oder den jüngsten Rechnungen des Potenzialswachstums durch die Bundesbank, dass ist eben nicht der Fall ist.
00:10:29: also da wird nur noch ein Potenziale wachstum von Null Komma drei Prozent gesehen wenn man mal schaut auf Zeit zwischen two sixteen und zwei zwanzig, da lag das noch bei einen Komma drei Prozent.
00:10:39: Also da ist eine deutliche Reduktion des Wachstumspotenzials zu erkennen und da kann man sich die Reformen doch so schön reden.
00:10:48: am Ende zeigt es doch ganz deutlich wir sind lange nicht da wo wir sein müssten um den Raum, den Rahmen zu schaffen für effiziente Investitionen, für produktivitätssteigernde Investition die am ende Rendite bringen für die Unternehmen und den Standort auch attraktiv machen.
00:11:04: Thema der effizienten Investition.
00:11:07: Wir investieren um zu transformieren, zumindest mal als das ist der Wunsch und die Klimaziele zu erreichen und nicht um produktiv Tee zu steigern und zu wachsen.
00:11:15: Und die Bundesbank zeigt dass auch wenn wir die Demografie bekommen würden wäre das Potenzialwachstum im besten Fall dann nur bei Nullkommar Acht.
00:11:23: Das heißt ohne eine Investitionsoffensive in Produktivität werden wir den nächsten Jahrzehnt hier herstacknieren.
00:11:33: Jetzt haben wir viel gesprochen über Reformen und wir haben ja öfters in diesem Podcast auch, die sind ja relativ kritisch eingestellt.
00:11:41: Und wir bleiben dabei ob das Krankenkasse ist, ob das Pflegeversicherung oder jetzt auch die Rentnerform ist.
00:11:46: am Ende sind diese Reformen der hat.
00:11:47: der Schwerpunkt liegt darauf sie finanzierbar zu machen dass alte aufrecht zu erhalten durch eine Umverteilung von neuen Lasten und einer Reduzierung von an von Ansprüchen.
00:11:57: Das ist am ende alles notwendig um den Haushalt hinzukriegen und es finanzierbar.
00:12:01: zu hier die Wachstumsimpulse.
00:12:04: Gerade bei der Rentenreform ist es auch die Frage, was heißt das am Ende für die Anreize Deutschland und für unser Wachstopp hier mittelfristig?
00:12:13: Diese Reform wird sie mehr Wachsum generieren oder weniger?
00:12:16: Karoli vielleicht gehen wir mal kurz ein auf die
00:12:18: Kanmpunkte.
00:12:19: Ja können wir gerne machen also dass im Grunde nichts überraschendes dabei.
00:12:22: Also es gibt einmal, dass man die gesetzliche Kapitalrente einführen will.
00:12:27: Das bedeutet dann aber auch, dass soll sowohl von Unternehmen als auch von den Versicherten bezahlt werden.
00:12:36: Ausweitung des Personenkreises, mehrere Personengruppen sollen eigentlich mit berücksichtigt werden.
00:12:40: Verhöhung des Renteneintrittsalter.
00:12:42: und dann fehlt noch als kleiner Minipunkt Abschaffung der Minijobs.
00:12:47: aber ich denke das wichtige ist Einführung der gesetzlichen Kapitalrente und eben die Finanzierung.
00:12:52: Die Abschaffen der Minijobs und die Kapitalränte beide Fälle steigen die Lohnkosten direkt dort indirekt dadurch natürlich.
00:12:59: Das kann
00:12:59: man argumentieren Wachstum.
00:13:02: Das Ziel ist ja eine finanzierbare Rentensystem zu haben, da darf ich aber als Volkswirt sagen nur Wachs-Tum, das sichert am Ende die Finanzierung jeglicher Sozialsysteme ab.
00:13:11: Das muss im Fokus stehen und diese Rentnerreform wird den Lohndruck in Deutschland nicht reduzieren denn es wird die Lohnnebenkosten, die effektiven Lohnnäben kosten.
00:13:19: Ich sage mal anders.
00:13:20: Es wird das frei verfügbare Einkommen der Haushalte weiter reduzieren Denn ich muss selber vorsorgen jetzt ein Prozent offiziell sogar und vielleicht sogar noch mehr für
00:13:28: meine Rente, für
00:13:29: meine Krankenkasse.
00:13:30: Lohndruck steigen, weil das frei befügbare Einkommen auch wenn hohen Mieten wird weiter unter Druck und der Druck sein.
00:13:37: Kosten.
00:13:38: Der Druck auf Löhne wird durch diese Reformen nicht reduziert, im Gegenteil wir denken es wird eher weiter ansteigen und damit ist es nicht konstruktiv um den Wettbewerbsstandort zu verbessern.
00:13:49: Wir walten das Thema dass man den Arbeitnehmer in Deutschland sagt ihr müsst ein Sozialsystem auch für euch zu halten und gleichzeitig müsst ihr für euch selber noch mehr vorsorgen.
00:13:57: und unabstrich ist das eine zusätzliche Belastung und die wird sie eben auch in der Lohnkosten am Ende zeigen.
00:14:02: also aus dieser Sicht warten wir weiterhin auf den großen Durchschlag in ihrem Koalitionsvertrag von einem Potenzialwachs umgesprochen, von weit über ein Prozent.
00:14:11: Da sind wir weit davon entfernt.
00:14:14: Hier ist eine Realitätscheck notwendig.
00:14:16: Wenn man sich mal die Investitionen in Produktivität wie du mal gesagt hast und mal anschaut was passiert hier eigentlich an diesem Standort?
00:14:22: Davon sind wir weiter entfernt.
00:14:24: Aber kurzfristig können wir mal durchatmen wobei es uns natürlich nicht keine falsche Sicherheit schaffen sollte.
00:14:30: Die größte große Dilemma bleibt einfach die Tatsache dass wir eine Wirtschaftspolitik haben die es zulässt dass diese Wirtschaft fremdbestimmt ist und alles andere als Resilienz aufbaut.
00:14:40: Ein mitbewerbsfähiger Standort, der überzeugen kann, ist Resilient gegenüber globalen Entwicklungen oder Resiliente her?
00:14:46: Und da machen wir gar nichts, oder?
00:14:48: Guckst du mich so an!
00:14:50: Weil das es heiß ist... Wir hören jetzt auch rauf bei thirty-eight Grad.
00:14:54: wünschen wir
00:14:55: schönes Wochenende.
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