Investitionen und Reformen - Ist mehr immer besser?

Shownotes

Die im Rahmen des Frühjahrsgutachtens des Sachverständigenrats vorgestellten Prognosen demonstrieren erneut die Reformerfordernis für die Bundesrepublik Deutschland. Die jüngsten Energiepreissteigerungen und die damit verbundene Verschlechterung der Terms of Trade belasten Konsum und Exporte, sodass nur noch von einem Wachstum von 0,5 % für 2026 ausgegangen wird. Die Ausgaben im Zuge des Sondervermögens bleiben damit ausschlaggebender Wachstumstreiber. Zusätzlich werden steigende Beitragssätze zur Sozialversicherung in den kommenden Jahren die diskretionären Einkommen belasten sowie die Lohnkosten für die Unternehmen erhöhen und damit das Wirtschaftswachstum bremsen. Ein entscheidender Faktor für die Nachhaltigkeit der Sozialsysteme ist die Produktivität, da eine höhere Produktivität, das reale Einkommen je Erwerbstätigenstunde und damit die beitragspflichtige Bemessungsgrundlage steigert. Dies unterstreicht das Erfordernis produktivitätssteigernder Investitionen. Dabei ist Deutschlands Investitionsquote im internationalen Vergleich nicht zu niedrig, aber der Wachstumseffekt der Investitionen fällt geringer aus als z. B. in den USA. Insbesondere der Rückstand bei Investitionen in IT bzw. Zukunftstechnologien, wie bereits im Draghi-Report hervorgehoben, und der Fokus auf die Transformation der Wirtschaft belasten den Wachstumseffekt der Investitionen. Es bedarf also gezielter Investitionen durch den Privatsektor.

Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:14: Willkommen zu Gemeinsam Wirtschaft gestalten heute mit Caroline, mit Klaus und mit mir Marvin.

00:00:20: Ja wir hatten diese Woche das Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrats, da überwollen wir uns ein bisschen austauschen und auch eine eigene Publikation.

00:00:31: Und darüber hinaus sind die BIP-Komponenten rausgekommen.

00:00:35: Da wird Caroline uns jetzt so ein bisschen durchführen!

00:00:38: Karolin?

00:00:39: Ja, die deutsche Wirtschaft ist ja im ersten Quartal um null drei Prozent gewachsen zum Vorquartal.

00:00:45: Das ist schon ein erfreuliches Ergebnis womit nicht unbedingt jeder gerechnet hat.

00:00:50: und wenn man sich jetzt die einzelnen Komponenten anguckt, die Wachstumsraten dann unterstreichen eigentlich die Hoffnung, die man am Anfang des Jahres hatte das es zu einer wirtschaftlichen Beliebung in Deutschland gekommen sollte vor dem ihrer Ankrieg.

00:01:05: eben.

00:01:06: Also zu den erfreulichen Dingen, die Exporte sind sehr stark gestiegen im ersten Quartal um drei Prozent und auch die privaten Ausrüstungsinvestitionen erstmals auch um drei percent.

00:01:17: Das ist wirklich ein nennenswerter Zuwachs seit zwanzig-zweiundzwanzig also vor vier Jahren hatten wir das letzte Mal in dieser Höhe einen Zuwachss.

00:01:27: Wermutstrocken ist natürlich das Niveau der ausrüstungsinvestition der privaten Licht auf dem Niveau von ... der Bau war negativ, das ist auch noch nicht so dramatisch.

00:01:38: Das passiert immer mal im ersten Quartal bitterungsbedingt.

00:01:42: Privater Verbrauch und eine Seitwärtsbewegung also da kam keine Impulse.

00:01:46: Staatskonsum legte zu die staatlichen Ausrüstungsinvestitionen waren dagegen sehr schwach.

00:01:53: Die waren sehr extrem negativ aber verlaufen auch aktuell sehr volatil.

00:01:58: Also von daher nicht so dramatisch.

00:02:00: Also insgesamt, das erste Quartal wirklich gar nicht so schlecht und die Hoffnung auf eine Konjunkturbeliebung war eigentlich bis zum Irankrieg gerechtfertigt.

00:02:10: Seitdem ist der Konjunktorausblick natürlich bezogen auf Exporteinvestitionen privaten Verbrauch gedämpft, sodass wir auch nur noch für das laufende Jahr von einem BIP-Wachstum von Null Komma sieben Prozent ausgehen.

00:02:24: Bei Null Koma Sieben Prozent legen wir weiterhin am oberen Rand.

00:02:28: Wenn wir uns das zweite Quarzarmann anschauen auf vorne schauen dann sind ja die Erwartungen mehr und mehr dass wir da vielleicht sogar wieder ein negatives BIP Wachstums sehen können.

00:02:37: Die Sorge ist, dass die Investitionen erneut wegbrechen, dass es die Exporte belastet sind.

00:02:40: Du hast alle Themen genannt und der Konsum der im ersten Quartal jetzt nicht ganz so berauschen gelaufen ist das auch eher in Folge einer steigenden Inflation dann doch eher stark gestagniert.

00:02:50: Nichtsdestotrotz sollten wir nicht vergessen, dass wir immer noch die Fiskalpolitik haben und du hast es erwähnt?

00:02:55: Das Sondervermögen!

00:02:56: Und ja, es wird vor allem nächstes Jahr richtig losgehen.

00:03:01: aber auch bereits dieses Jahr ist viel erwartet und von daher haben wir schon eine gewisse Resilienz was unsere BIP-Wachstum angeht vielleicht auch für die falschen Gründe nicht weil wir flexibel sind oder BIP bärbsfähig sind usw.

00:03:10: und sofort sondern eher weil der Staat Geld ausgibt sicherlich bitter.

00:03:16: nötig.

00:03:17: Von daher teile ich nicht ganz diese Einschätzung dieser überzogenen Pessimismus mit den Prognose-Revedierungen, teile es nicht ganz auch wenn wir natürlich abhängig sind für einen Export?

00:03:29: Ja aber wir haben durch die Fiskalpolitik doch ein gewisses Gegengewicht für dieses Jahr.

00:03:36: natürlich.

00:03:37: grundsätzlich fehlen uns die Gegengewichte.

00:03:40: Wir haben Zölle, China und den Irankonflikt in Ölpreis Und all diese Argumente werden immer wieder angeführt, auch von der Politik als Grund für eine ponose Revedierung.

00:03:51: Die Frage ist, was steht in dem Gegenüber?

00:03:52: Können wir da nichts tun als Wirtschafts-, weil wir abhängig sehen von all diesen Sachen?

00:03:56: doch das können wir!

00:03:57: Die Frage sind die Resilienz.

00:03:59: ist die Wirtschaft zu welchem Maße diese globalen Disruptionen eben nicht uns aus der Bahn so sehr bringen?

00:04:05: und dass es eben eine Frage der Resilience der Wettbewerbsfähigkeit des Standauss vor allem denn mir doch etwas dieser diese Global-Shocks dämpfen würde.

00:04:14: Ich habe ein Wettbewerbsstandard, das Sie immer behaupten können auch kurzfristig.

00:04:18: Vor allem bei einer Volkswirtschaft die ja nur fünf Prozent des Wettbipps ausmacht, weil es in Deutschland der Fall ist.

00:04:22: Also mein Punkt ist Ja, es sind wieder mal die globalen Themen, die uns hier so belasten und man glaubt man kann da selber nichts dran tun?

00:04:29: Das ist nicht ganz richtig!

00:04:30: Es ist die fehlende Reformbereitschaft, die eine fehlendere Resilienz mit sich bringt der Wirtschaft und dementsprechend bleiben wir ein Spiel bei globaler Global-Diskruption.

00:04:40: Und das bringen wir eigentlich schon zum nächsten Thema Stichwort Reformen.

00:04:43: Das Frühjahrs-Gutachten wurde ja veröffentlicht und wir haben sicherlich jetzt vielleicht alle den Nachrichten in der Zeitungen, auch an der Pressekonferenz so die Kernargumente gehört.

00:04:55: Auch das Sachständigenrat!

00:04:58: hat seine Prognose nach unten genommen, auch auf Null, fünf Prozent nach unten revidiert.

00:05:03: Und vor allem auch für nächstes Jahr waren sie nur ein Wachstum von Null Komma Acht als eine sehr, sehr fessimistische Prognosis, würde ich mal sagen bei all dem Rückenwind, den wir nächstes jahr über die Fiskarbe nicht bekommen und hier geben einer gewissen Normalisierung, auf die werden wir weitern hoffen.

00:05:18: im Konflikt achte Ich einen wachstumsnächstes Jahr von unter einem prozent Als zu niedrig.

00:05:24: das andere große Thema des Frühjahres Gutachen sind natürlich die Reformen Und da wurde ja sehr viel darüber geschrieben und gesprochen, aber eigentlich nicht viel Neues gesagt.

00:05:34: Die Themen sind alle bekannt.

00:05:35: Was die Rentenreform angeht?

00:05:36: Wir müssen länger arbeiten.

00:05:38: Wir müssen privat vorsorgen.

00:05:39: was die Krankenversicherung angeht auch da haben wir schon die Reformvorschläge.

00:05:43: Die teilt das Gutachten gesprechen von einer Zuckersteuer von höheren Tabaksteuern.

00:05:49: Wir sprechen davon dass vielleicht auch Ehepartner dann Beiträge zahlen müssen.

00:05:57: Weil all diese Themen, also da war nichts so nichts Fundamental Neues.

00:06:02: Die große Frage ist halt es hängt nicht an fehlenden Ideen sondern es fehlt an politischer Willenskraft die Sache natürlich auch umzusetzen.

00:06:12: der Grundgedanke mehr Eigenverantwortung zu übernehmen ist ja nicht schlecht.

00:06:16: Mehr Eigen Verantwortungen in den Ausgaben ist das finde ich auch für die Bundesregierung.

00:06:21: Mehr eigen verantwortlichen Ausgabe wäre auch nicht schlecht.

00:06:23: aber sicherlich ein bisschen mehr Eigenverantwortung, Privatselbervorsorge für die Rente und auch mit der Krankenkasse zu schauen im Bezug auf das Konsumentenverhalten.

00:06:36: Das befürwortet man als Volk schon generell.

00:06:39: Das Problem ist aber ein anderes und das Frühjahrsgutachten erstellt ein paar erschrickene Prognosen was Beitragszahlungen angeht.

00:06:51: Als Prozent der, also die Beiträge für Sozialversicherungen als Prozent des Einkommens.

00:06:56: Das sieht ja im Moment bei zweiundvierzig Komma drei Prozent dort gut achten und die machen da Projektionen dass wir bald die fünfzig Prozent das Balti in zwanzig vierzig hier nachdem ich einen anderen mal trifft dann bei fünfzig prozent liegen liegen werden.

00:07:13: Und auf der Grundlage wird eben argumentiert, hier muss etwas passieren weil diese Beiträge nicht steigen können.

00:07:18: Fehlanreize und Lohnkostendruck und wissen das die Lohnnebenposten oder der Lohndruck eine der Hauptgründe für unseren Wettbewerbsverlust in den letzten Jahren ist?

00:07:27: wenn ich mir mal die Entwicklung der Lohnstückkosten anschaue ist es alles bekannt.

00:07:32: Und dementsprechend auch so der Gedanke in jeder Stadt gibt jetzt weniger da muss halt eben privat mehr tun.

00:07:37: nur Die Frage ist, ob es wirklich die Lösung ist.

00:07:39: Also für das Beitragsniveau?

00:07:42: Denn wenn ich jetzt privat mehr Rentenvorsorge machen muss, dann ist ja mein diskretionäres Einkommen weiter unter Druck!

00:07:54: Der Staat sagt, du kannst nicht mehr so viele Rente bekommen und nicht mal so viel Krankenversicherung... muss ich selber was tun.

00:08:00: Ja, aber es heißt unabstrich dass sich weniger Einkommen habe.

00:08:04: für meine Freizuführung steht.

00:08:06: Das gilt übrigens auch für die Mieten.

00:08:08: Die Mieten ist ein ganz entscheidender Kostentreiber.

00:08:12: Wir reden von hohen Lohnkosten in Deutschland Aber mit den Nebenkosten und da können die Miete auch mit rein.

00:08:18: Ist das frei verfügbare Einkommen?

00:08:20: Dass sie Menschen haben zur feinen Diskretion gar nicht mal so hoch.

00:08:24: Und das ist das Problem.

00:08:25: wenn ich jetzt nur verschiebe von Staat auf Privat dann erhöhe ich das ja Dann erhöhe ich ja das diskretionäre Einkommen nicht.

00:08:30: Ich sage nur zu den Leuten, du musst jetzt mehr privat vorsorgen!

00:08:33: Aber es muss immer noch getan werden.

00:08:34: Und daher bin ich mir nicht so sicher wie erfolgreich das sein wird dem Lohndruck zu stoppen.

00:08:40: Ich denke da wird weiterhin.

00:08:41: wenn weniger in der Tasche ist im Urlaub zu fahren und weniger Tasche isst um diskretIONär auszugeben dann bleibt der Lohendruck.

00:08:48: Das ist für mich gar keine Frage dass dieser Versuch die Menschen Auch wenn es so wie Sinn macht, aus hohes oder viel Sicht.

00:08:55: Ich habe der Gedanke, dass die Eigenverantwortung steigt.

00:08:59: Das kann nur damit zusammengehen, wenn die Sozialbeiträge sinken würden!

00:09:03: dass die Person in sich selber nicht eine höhere Belastung hat.

00:09:06: Und da ist er nicht gedacht!

00:09:07: Die ganzen Reformverschläge sagen ja, dem Deutschen Erwerbstätigen, du auf der einen Seite musst das Sozialsystem aufrechterhalten und auf den anderen Seite musst du noch privat vorsorgen.

00:09:15: Eine zusätzliche Belastungen.

00:09:16: Die wird sie in höheren Löhnen zeigen.

00:09:17: Wir hoffen darauf, dass es sich in mehr Arbeitszeiten eine höhe Erwerbskote alle arbeiten jetzt Vollzeit und wir arbeiten so lange wie in der Schweiz dieses Thema.

00:09:29: Das ist mal abzuwarten aber entscheidend ist doch wenn ich... kriegt eine erhöhte Belastung und das wird den Lohndruck nicht reduzieren.

00:09:37: Und wenn wir mal weiter.

00:09:38: grundsätzlich, grundsätzlich ist es aber eine Frage dass der Staat auf seiner Ausgabenseite jetzt jetzt nicht das übliche was es immer kommt.

00:09:46: ja man muss bei die soziale Ausgabe priorisieren.

00:09:48: nein ich muss produktive sozial ausgaben generieren.

00:09:52: Und das fängt beim Wohnbau an, damit man bezahlte Mieten bekommt und den Druck auf diskretionäres Einkommen nimmt.

00:10:03: nur so, weil ich langfristig die Lohnkosten und der Lohendruck in Deutschland in den Griff bekommen.

00:10:09: Und dass sich dann auch eine Frage wieder startet eben dieses Sozialsystem finanziert oder ist imentscheidend, dass es nicht aus einem Erwerbseinkommen kommt und auch nicht aus ein gewinnender Unternehmen.

00:10:18: Beides möchte ich ja nicht.

00:10:19: Ich möchte, dass das investiert wird und ich möchte ja, dass die Lohnstilkosten nicht so hoch werden müssen andere Quellen gefunden werden wenn man nicht bereit ist etwas radikalere Reformen hier umzusetzen.

00:10:30: Ich darf vielleicht nochmal sagen, ich habe mir bei meinen Kollegen gerade auch gesprochen und wir sind uns eigentlich, dass diese Maßnahmen die hier angekündigt worden sind im Frühjahrsgutachten zu dessen Minimum darstellt das Minimum, was zu tun wäre.

00:10:41: Aber medialen Fall wie gesagt muss da noch einiges tun um den Bürger effektiv und nicht der Bürger den Erwerbstätigen seinen Lohn effektif die Belastung zu reduzieren.

00:10:51: Und einer Spekt ist jetzt kommt das magische Wort der Volkswürde und das heißt Markt ja es heißt aber auch Produktivität Es heißt auch Produktivitäts.

00:11:07: Das ist das Argument, dass Gutachten macht den Punkt im Wetter.

00:11:09: ja wir müssen unsere Produktivität steigern und dafür müssen wir mehr investieren.

00:11:14: Es wird immer wieder so gesagt warum?

00:11:15: Weil die Volkswürde sagen ja Kapitastock und Arbeit und Technologie das war eine Produktionsgleichung und das bestimmt man Polizialwachstum.

00:11:21: Das is so eine Sache.

00:11:22: mit dem in mit den Investitionen das ist erst mal grundsätzlich wahrscheinlich richtig.

00:11:26: aber wir haben dazu hat Marvin schon gesagt am Anfang eine Veröffentlichung gehabt und dazu wird Marvin es versagen.

00:11:33: Ja Klaus Du hast es gesagt, Produktivität braucht Investition.

00:11:38: Jetzt wird ja viel diskutiert wer investieren zu wenig in Deutschland was ein großes Problem ist und wir haben einfach mal die Frage gestellt, investieren wir wirklich zu wenig?

00:11:50: internationalen Vergleich mal anschauen, wo wir da stehen.

00:11:53: Dann zeigt sich doch ein etwas anderes Bild.

00:11:55: Also die Bruttoanlageinvestition ohne Bau liegen so zwischen zwanzig und zweinzwanzig Prozent des Bruttoinlandsprodukts und das ist in etwa vergleichbar mit den USA und auch den anderen großen Nationen der Eurozone.

00:12:09: Und gleiches gilt für die Ausrüstungsinvestitionen.

00:12:13: Die liegen so bei sechs bis sieben Prozent.

00:12:15: Das Bild also da zeigt sich ein ähnliches Bild.

00:12:17: Wir sehen keine wesentliche Abwechslung im Niveau der Investitionsquote.

00:12:22: Allerdings werden wir jetzt mal auf China schauen, da sehen wir eine doppelt so hohe Investitionsquote in etwa.

00:12:27: allerdings wird auch oft von geringer Kapitalrendite gesprochen also viele Allokationen über Investitionen die all die bekannten Themen die immer wieder diskutiert werden.

00:12:37: Also das ist nicht ganz vergleichbar.

00:12:40: ich denke ein guter Vergleich ist die USA.

00:12:43: Da wird ja immer wieder hingeschaut und da sehen Wir zumindest was das Niveaus angeht sind sind wir vergleichba.

00:12:48: Jetzt muss man die Frage stellen, warum diskutieren wir dennoch immer wieder über fehlende Investitionen?

00:12:54: Und da sehen wir unterschiedliche Ziele was die Investition angeht.

00:12:59: Wenn wir in Deutschland bleiben, steht auf das Ziel der Transformation der Klimaneutralität.

00:13:06: Also die Einhaltung unserer Klimaziele im Vordergrund und das bedötigt eben Investitionen, die nicht zwangsläufig Wachstumsimpulse implizieren.

00:13:15: Das heißt am Ende wenn ich auf die Investitionsquote schaue... Der Zähler steigt, die Investitionen steigen.

00:13:22: Aber das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes bleibt eben konstant.

00:13:26: Das heißt am Ende erhöht sich die Investitionsquote ohne nennenswerte Wachsumswirkung.

00:13:32: und ein anderer Faktor ist eben die schrumpfende Erwerbsbevölkerung, die durch höheres Kapitalje Arbeitnehmer entgegen... ausgeglichen werden muss, der entgegengewirkt werden muss im Wachstumskontext.

00:13:43: Wenn wir unseren Potenzialwachstum von etwas über null Prozent anschauen dann zeigt sich eben dieses Problem der schrumpfenden Erwerbsbefolgung, der irgendwie entgegengewirkt werden muß und das ist ein anderer Grund warum oftmals überfehlende investizierte Investitionen in Deutschland geredet wird.

00:14:02: Die Frage ist am Ende nicht nur, ob Investition getätigt werden sondern entscheidend ist doch welche Wachstumswirkung entfalten diese Investition?

00:14:12: Das heißt wir müssen auf die Bibelastizität zu den Investition schauen also die Rendite am ende ist entscheidende.

00:14:20: natürlich sehen wir wenn wir investieren Einfach aufgrund des Fakts, dass die Investitionen ja auch Teil des BIPs sind einen Anstieg des Bips im Folge der Investition.

00:14:30: Das ist aber nicht entscheidend, sondern entscheidnd ist was passiert darüber hinaus?

00:14:33: Also wie viel BIP-Wachstum wird darüber hinausgeneriert durch die Investation?

00:14:38: und da sehen wir in Deutschland etwa eine Elastizität von Nullkommar zwei bis Null Komma.

00:14:42: drei Prozent also ein Prozent BIP Wachstums für Investition für zu null Kommal Drei, zwei bis null Komma drei Prozent BIP wachstum so rum und für die USA sind etwa Null Komma Drei Bis Null Kommer vier Prozent.

00:14:56: Und da sehen wir schon den entscheidenden Unterschied?

00:14:58: Das ist etwa doppelt so viel.

00:15:00: also entscheiden ist wie produktiv sind am Ende Die Investitionen?

00:15:03: und der Unterschied ist ganz klar die USA investieren viel in IT viele Zukunfts technologien während In Deutschland Wie ich gerade schon gesagt habe eben klimapolitische Ziele verfolgt werden und dadurch oftmals die Produktivität Steigerung die ja so dringend brauchen, die wird oft verfehlt.

00:15:21: Und das hat auch der Draghi-Report, wir erinnern uns, der hat das bereits thematisiert und Ganz deutlich gezeigt, wir brauchen produktive Investitionen.

00:15:32: Also am Ende brauchen wir gezielte Privatinvestition in den Industriestandort.

00:15:37: und entscheidend ist eben auch dass die Industrie eine deutlich höhere Produktivität zeigt als der Dienstleistungssektor.

00:15:44: also diese ganze Transformation des Industriesteandorts zu einem Dienstleistungstandort was wir so ein bisschen sehen diese Verschiebung dies im Prinzip absolut unproduktiv.

00:15:55: Also dieser Strukturwandel ist nicht zielführend, aber am Ende brauchen wir Investitionen in die Industrie, die die Produktivität der Industrie steigern.

00:16:03: Das ist ganz entscheidend.

00:16:05: Genau.

00:16:05: Produktiv wird steigert.

00:16:06: nur eine Zahl zu Investition... Zukunftstechnologien.

00:16:10: In Deutschland liegt bei einem Prozent zum Web und in den USA bei dreieinhalb Prozent des Webs, das genau was du sagst ist die Art der Investitionen Aber es heißt jetzt ganz konkret Es gibt statt viel Geld aus dieses Jahr Und auch die Klimatransfektion Die Unternehmen gezwungen hier zu investieren.

00:16:23: Das ist unsere Investionsquote in Deutschland wird steigen.

00:16:25: Unser Punkt heute ist dass das kein...und auch die Staatsinvestitionsquote wird steigend.

00:16:29: aber das ist kein Zeichen einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik, weil es am Nenner das Problem liegt.

00:16:36: Das ist eigentlich unser Punkt heute.

00:16:38: Es wird viel investiert in ausfolgschaftliche Sicht weniger positive Aspekte und die Investitionskurren steigen.

00:16:44: Aber das ist kein Zeichen des Erfolgs.

00:16:47: Und ich mache mir große Sorgen, dass im Schatten dieses Iran-Konflikts und der fehlenden Reformbereitschaft und der damit verbundenen fehlende Investitionsberasche des Privatsektors, dass eben dieser Multiplikatur effekt gering ist und dementsprechend die ganzen staatlichen Investitionen, Infrastruktur

00:17:01: usw.,

00:17:03: staatliche Investition bleiben werden und die Staatsquote grundsätzlich steigt in deutschen Wirtschaft und die Investionsquote steigt.

00:17:10: aber es wird uns kein bisschen oder wird uns keinen Bedeutung... Das bedeutet das Zeichen des Erfolgs, weil es Wachstum über den Privatsektor nicht generiert wird.

00:17:20: Wir regulieren viel zu viel!

00:17:21: geben dem Markt viel zu wenig Raum.

00:17:23: Das ist auch ein Thema, was uns mit KI mal beschäftigen soll.

00:17:26: Zu welchem Maße der Arbeitsmarkt, wie regiert er es?

00:17:29: Zu welche Masse wir nicht nur die Leute in Arbeit halten sondern auch zukünftige Technologien absorbieren können.

00:17:36: Wir loben uns ja da schon wieder sozialen Marktwirtschaft aber das Soziale kann auch eine ganz große Hemdes werden für Transformation und Veränderungen und damit für Resilienz.

00:17:44: Sehen wir wieder beim Anfang.

00:17:46: Okay, Carolin hast du noch was?

00:17:48: Wir haben den Evo der.

00:17:49: es hat sich leicht verbessert aber das ist schon ein alter Hut.

00:17:52: Aber es passt eben schön rein in unser Bild dass wir sagen Es ist nicht alles so schwarz und ich bin ganz froh dass wir mit unseren Prognosen von nur sieben weiterhin am oberen Rand sind.

00:18:02: Gut!

00:18:03: In dem Sinne...

00:18:04: Schönes

00:18:05: Wochenende!

00:18:05: Tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.