Energiewende finanzierbar gestalten: Erfolgsfaktoren für Stadtwerke
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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Gemeinsam Wirtschaft Gestalten.
00:00:14: Mein heutiger Gast ist Thomas Richter.
00:00:16: Thomas, du bist Teamleiter in unserer Marktfolge mit dem Fokus Energie- und Projektfinanzierung.
00:00:22: Stell dich doch gerne nochmal kurz selber vor!
00:00:25: Ja, wir sind in unserer Marktwolge nach Branchen organisiert und mein Team ist verantwortlich für das Thema Energie.
00:00:31: Im breitesten Sinne, wir analysieren die Stadtwerke aber auch der erneuerbaren Energien- und die Versorger.
00:00:36: Zusätzlich haben wir das Produkt Projektfinanzierung und das beschäftigt sich ja oft mit dem Thema Energie und Transformation.
00:00:42: Damit bist du ja dann quasi das Prondor zu unserem Leiter Energy Product und Exportfinanzierung Dennis Reinsberg.
00:00:49: Genau, richtig!
00:00:50: Wir sind spiegelbildlich ausgebaut.
00:00:52: Ja und wenn wir gerade schon beim Dennis sind der hat er im März ein Webinar gegeben.
00:00:57: uns war zu dem Thema Sondervermögen Trivtrealwirtschaft zwischen Wachstumsschub- und Kostendruck.
00:01:02: Wie bleibt die Energietransformation für Stadtwerke finanzierbar?
00:01:06: Und damit sind wir auch direkt schon bei unseren heutigen Thema und zwar den massiven Investitionsnotwendigkeiten in der Transformation für die Stadtwerke.
00:01:14: Und wenn wir uns jetzt die Stadt Werke mal anschauen, was sind denn aus deiner Sicht die größten strukturellen Herausforderungen, die ihre Finanzierungsfähigkeit beeinflusst?
00:01:22: Ja ich glaube die Stadtwerk haben eine ganze Reihe einer Herausforderung und wenn wir auf die Finanzierungseite schauen und da vielleicht von der Metaelbene also vom oben anfangen ums die Situation anzuschauen, verfallen uns als erstes einmal die Eigentümer ein das sind in der Regel die Kommunen, die Städte, die Gemeinden dann aktuell einfach in höheren Bedarf zu tesserieren, die Gewinne zu tessereieren.
00:01:45: und bisher war es aber so dass eben die Ausschüttung der Stadtwerke diffizitäre Aktivitäten der Kommunen entlastet haben zum Beispiel den ÖPNV oder die BEDA.
00:01:53: Und diese zentrale Ertragsquelle fehlt den Kommunen jetzt aktuell hinzukommen Die Umbrüche, die wir in der Industrie haben, die du auch regelmäßig mit oder Klaus in unserem Podcast hier diskutiert.
00:02:06: Hinzu kommen die konjunkturellen Auswirkungen der Kommunen und der Rückgang der Gewerbesteuern.
00:02:10: Und die drücken die Kommunen einfach heftig ins Defizit.
00:02:13: Das ist eine große Herausforderung!
00:02:15: Die Stadtwerke müssen sich dann mit diesen Themen auseinandersetzen und sich anschauen, wie weit kann mich die Kommune?
00:02:21: denn überhaupt noch unterstützen bei meinem Transformationspfad.
00:02:24: Für uns ist die Konsequenz daraus, dass wir nicht automatisch eine finanzielle Stützungsleistung der Kommunen erwarten können – das sollten wir nicht unterstellen.
00:02:32: Es bleibt aber dabei, falls es jemanden nicht so transparent ist, dass sich Stadtwerke sowohl bei den externen Rating-Agenturen als auch in der Regel bei den Banken von kommunalen Support im Rating profitieren.
00:02:44: Das ist auch in Ordnung so, wenn wir uns historische Auswahlraten angucken sind die sehr gering und die Kommunen haben sich bisher auch sehr professionell in diesem Zusammenhang verhalten.
00:02:52: Aber die Spielräume werden einfach geringer und das ist jetzt schon eine etwas neuere Situation und verstärkt sich
00:02:57: einfach.
00:02:58: Wie verlässlich ist denn die Unterstützung der öffentlichen Eigentümer heute noch?
00:03:02: Wenn du das realistisch einordnen würdest oder anders gefragt hast... Welchen Punkt ist ein Stadtwerk für Banken auf sich allein gestellt?
00:03:09: Ich glaube, wenn wir nicht zurückgucken auch zum Thema Energiekrise der erst vor einigen Jahren war.
00:03:13: Dann haben sich die kommunalen Eigentümer sehr professionell und verantwortungsvoll Verhalten im Übrigen auch die KfW, die bei dem Thema March and Courts unterstützt hat ohne dass das jetzt breit in der Öffentlichkeit diskutiert worden ist.
00:03:25: Da können wir sicherlich einen Haken hintermachen.
00:03:27: Den Punkt den ich machen möchte ist, Stadtwerken einfach einen Kredit geben können und sagen können, es ist kommunale Eigentum.
00:03:34: Und die Kommune wird sich automatisch in jeder Situation um ihr Eigentums kümmern und das stützen.
00:03:40: Sondern als Bedarf nach genauer Analyse des Eigentümers und ein klares Verständnis imwieweit die Stützungsfähigkeit und der Schützung von Willem vorhanden sind.
00:03:48: Ich kann es anders umdrehen und sagen dass Stadtwerk an Sicht dem wir den Kredit gehen muss auch in der Lage sein eigenständig die Krittedrückführung zu gewährleisten und das ist was im Fokus unserer Analyse steht.
00:04:01: Und welche Rolle spielt denn aus Bankensichtenthemen wie Dividendenpolitik oder Covenants, also die Eingriff in diese finanzielle Steuerung?
00:04:08: Ich glaube es ist erstes aber nachher dann Fragen Wie sind die Finanzierungsstrategie überhaupt von dem Stadtwerk?
00:04:12: Was hat sich das Stadtwerk selbst intern vorgenommen In welchen Größenordnung zum Beispiel Leverage gefahren werden soll?
00:04:18: oder hat es überhaupt schon realisiert, dass die Telserierung von Gewinn notwendig ist um eben die Eigenkapitalbasis zu stützen.
00:04:24: Und das sind Dinge, die wir uns anschauen.
00:04:26: Wichtige Rolle dabei spielen auch.
00:04:28: Das Thema gibt es professionelle Minderheitseigentümer zum Beispiel die Tyga, die Eheon, die auch für eine Balance zwischen einer politischen Einflussnahme und einer professionellen Eigentümerschaft ausgleichen.
00:04:39: Wenn wir auf die finanziellen Covenants schauen vielleicht ein bisschen das vorwegnehmen was wir in unserer Analyse tun dann ist der finanzielle Covenant nicht nur die Vereinbarung einer Finanzierungsstrategie, sondern es ist ein Schutz für die Banken.
00:04:51: zu sagen okay da ist die Grenze.
00:04:53: weiter gehe ich nicht drüber über mit dem Leverge zum Beispiel.
00:04:56: Aber es ist eben auch ein Schutz der Geschäftsführung und das Stadtwerk selbst in politisch eher unsicheren Zeiten zu sagen Das ist mein Plan den möchte ich so umsetzen und ab dem Zeitpunkt wäre ich mich auch gegen kommunale Begehrlichkeiten oder mache klar, dass dann einfach die Refinanzierung schwieriger wird.
00:05:13: Und ich glaube das Bedarf eben vom Stadtwerk einer Kommunikation mit der Kommune, mit der Politik sich darüber zu einigen und diese Notwendigkeiten aufzuzeihen.
00:05:22: Wenn wir jetzt nochmal eine Ebene tiefer gehen welche strukturellen Faktoren innerhalb eines Stadtwerkkonzerns entscheiden denn darüber wie risikoreich er aus Finanzierungsricht wahrgenommen wird, gibt es arbeittypische Strukturen bei den Banken besonders genau hinschauen?
00:05:36: Wir nutzen dem Begriff Stadtwerk als ob das immer die gleiche Struktur wäre.
00:05:40: Aber wenn wir uns jetzt die Stadtwerke-Langenschaft anschauen in Deutschland ist sie doch sehr heterogen unterschiedlich organisiert.
00:05:47: Wir haben ganz oft die Situation dass die Stadt ein Konzern besitzt und da ihre Aktivitäten bündelt und das Stadtwerk im engeren Sinne der Versorger, der regionale Versorgung Teil dessen ist.
00:05:58: Es gibt aber auch Kombinationen, wo das Stadtwerk im Mittelpunkt steht und zum Beispiel Bäder- und ÖPNV den untergeordnet sind.
00:06:04: Und genau diese Struktur sowohl des Konzerns als auch des Stadtwerks ist die erste Aufgabe uns dieser anzuschauen zu schauen wie es das Stadtwerke in den Stadtkonzernen eingebunden oder welche defizitären Spaten gibt es dann eigentlich in diesem Stadtwerk?
00:06:23: anschaut und weiß, ÖPNV in der Regel ist zu stützen.
00:06:26: Es ist defizitär.
00:06:27: Bäder sind in der Regeln relativ teuer.
00:06:30: Und ich habe große Investitionsherausforderungen als Stadtwerk schon an sich in der Versorgungssparte.
00:06:35: Dann kann man sich vorstellen dass diese Strukturen wenn sie zusammen aggregiert werden irgendwann an die Grenze der Bankability stoßen.
00:06:42: Diese Dinge sind so durchdenken glaube ich.
00:06:44: das ist ein wichtig hin weil es für die Stadtwerke sich darüber Gedanken zu machen auch über die Struktur die überall selbst ist.
00:06:49: Und dann eben die Frage, wie kann ich vielleicht Strukturen auch gestalten?
00:06:52: So dass sie bei Bankable bleiben.
00:06:54: Du hast das jetzt gerade schon genannt Bankable.
00:06:56: was schaut ihr euch denn als erstes an um zu entscheiden ist es das oder ist es nicht?
00:07:01: Wenn wir Staatswerke analysieren Natürlich nehmen wir die klassischen Jahresabschlüsse, schauen da rein.
00:07:06: Aber das Erste und so sind wir als Industriebank unterwegs.
00:07:09: Wir interessieren uns für das Geschäftsmodell und analysieren das.
00:07:11: Wir schauen uns also an wie ist der Erzeugungspark?
00:07:14: Wie ist die Wärmeversorgung in der Stadt?
00:07:17: Also gibt es zum Beispiel eine Fernwärme Oder muss das Stromnetz weiter ertüchtigt werden?
00:07:21: und schauen uns die einzelnen Geschäftsfelder an.
00:07:23: Sehr unterschiedlicher Mix in den einzelnen Stadtwerken, manchmal ist es die Wasserversorgung drin.
00:07:27: Manchmal ist die Wasserverwaltung nicht enthalten.
00:07:30: Manchmal werden die Erträge eher aus den stabileren regulierten Assets generiert und weniger von den vielleicht wettbeerbsintensiven Strom- und Gasendkundengeschäften.
00:07:40: Bei einem Gasend-Kundengeschäft ist klar, dass es endlich, das muss im nächsten Jahr ersetzt werden, das Stromgeschäft wird da im Gegensatz zu wachsen.
00:07:47: Und das sind die Ausgangslagen, wir uns anschauen.
00:07:49: Natürlich in Kombination mit dem Ausgangslevel von dem aktuellen Jahr.
00:07:53: und dann schauen wir aber, das ist der Grund warum wir den Erzeugungspark anschauen eine Situation, wo wir wissen dass wenn fernwärme liegt, dass Strom jetzt weniger ertischiert werden muss für das Thema Wärmepumpen.
00:08:04: Aber ohne Fernwärmeversorge ohne Nahwärme, ohne Quartierslösungen.
00:08:08: Brauche ich eben sehr ertüchtig zu Stromnetz und das heißt sehr viel Investition in das Stromnetze und dann sind die Transformationsnotwendigkeiten einfach höher.
00:08:16: Das schauen wir uns an und bringen es in Kombination.
00:08:18: Ich muss mal ein bisschen praktisch sagen ist reicht nicht niedrigen Ausgangslavage zu haben wenn ich in der Transformation noch relativ früh am Anfang bin und eigentlich noch alles aufbauen muss.
00:08:27: Dann ist es zwar schön niedriger Leverge Aber relativ zu einem Stadtwerk, was eben weiter ist und einen angemessenen Leverage hat.
00:08:33: Und vielleicht weiter fortgeschritten in der Transformation das muss in Zusammenhang gebracht
00:08:38: werden.
00:08:39: Das geht ja weit über die klassische Jahresabschlussanalyse schon hinaus.
00:08:42: Warum?
00:08:43: Ist es denn notwendig?
00:08:44: Was macht ihr mit diesen ganzen Informationen?
00:08:46: Wir interessieren uns vor allem dafür dass die Planung allumfassend ist bei dem Stadtwerk.
00:08:52: Das ist gar nicht so einfach!
00:08:53: Es ging jetzt so simpel.
00:08:55: unsere Kredite laufen ja zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre.
00:08:58: Das Warnsichhache bedeutet, dass die Klimaneutralität oder relativ nah dran ist und wir möchten schon verstehen wie dieses Gesamtziel erreicht werden könnte.
00:09:09: Vielleicht nicht in jedem Detail, aber dass es einen Masterplan dafür gibt was da für notwendig ist um eben zu ermitteln wie hoch sind die Investitionsbedarfe in der Zukunft wo wir vielleicht auch Flexibilitäten nach hinten schieben oder Abhängigkeiten und schauen uns dann an.
00:09:23: Wie hoch sind Investitionen?
00:09:25: Relativ zu einer Abschreibung Wir sehen aktuell ein sehr starkes Wachstum Bilanzzahlen in Investitionen der Stadtwerke.
00:09:31: Oft einen Ratio eins zu drei, dreifache Investition statt der Abschreibung und die Abschrebungen laufen eben nachträglich entsprechend hoch.
00:09:39: Wir suchen dann in den Planungen wenn sie vollständig sind nach dem Punkt Wann treffen?
00:09:44: Die Abschreibung, die Investion.
00:09:46: Denn ab dem Moment haben wir wirklich ein Leverage Peak, den Investionspeak und den Leverge Peak erreicht Und ab dann, wenn die Investionen nachlassen und unter die Abscheidung sinken Sie haben Entschuldungspotenzial und das heißt, der Leverage wird ab danach wieder absinken.
00:09:59: Wir versuchen in unserer Analyse genau diese Punkte zu bestimmen und zu sagen okay was ist der höchste Leveraged Punkt der in der Transformation erreicht wird?
00:10:06: Ist er finanzierbar?
00:10:07: wie lange hält er an?
00:10:08: welche Risiken sind noch in dieser Planung drin?
00:10:12: findet wieder eine Entschuldung statt und vielleicht auch eine Rückführung in normalere Levelge-Bereichen.
00:10:17: Das ist so der Teil unserer Analyse, und ja das geht weit über die reine Ausgangslage hinaus und ich glaube es aber typisch von einer Transformationssituation wo eben riesige Investitionen angeschoben werden, die dann aber im Zeitablauf irgendwann auch wieder nachgelassen.
00:10:31: Du hast den Levelg-Speak eben angesprochen, warum ist genau dieser Zeitpunkt für die Finanzierung so kritisch?
00:10:36: Gibt's aus deiner Sicht auch ne klare Schwelle ab der so eine Finanzierung schwierig wird?
00:10:41: Bei Corporatefinanzierung sagt man so grob, drei Kommando Leverage ist Investment-Grade ungefähr und wenn es höher geht dann nehmen die Risiken langsam zu.
00:10:51: Ich glaube bei den Versorgern weil die Nutzungsdauer der Assets länger ist können wir auch höhere Leverages akzeptieren.
00:10:56: grundsätzlich wollen sie aber begleitet wissen und ich mache auch hier nochmal ein Beispiel das ist eben Unterschied ob ich erträge aus dem Stromhandelsgeschäft mit Endkunden Leverge und dieses Geschäft ist im Wettbewerb.
00:11:09: Wir wissen, dass man im Internet relativ schnell das wechseln kann.
00:11:12: Wir wissen auch, die Generationen, die wechselbereit sind, ihr zunehmen werden und KI das wahrscheinlich noch mal unterstützt.
00:11:17: Das heißt diese Gewinne sind vielleicht unter Druck oder könnten zurückgehen?
00:11:22: Die kann ich nicht so hoch leveragen wie regulierte Assets.
00:11:25: Wenn ich Kabel verlege und ähnliches mein Netzausbau, Umspannenwerke baue
00:11:29: etc.,
00:11:30: dann haben wir auch eine sehr lange Nutzungsdauer und dann ist ein höhere Leverage möglich.
00:11:33: bei uns intern ist eine grobe Orientierung, dass wir davon ausgehen wenn es langfristige Assets gibt, da sind so die Grenzen angezeigt und die sollten dann nicht dauerhaft überschritten werden oder eben nur.
00:11:47: angerissen werden, eines zu dem Perioden.
00:11:49: Alles andere und auch wenn der Leverage vielleicht darunter liegt ist eben zu plausibilisieren, zu erklären Und ich glaube da mangelt es manchmal daran das aufzuzeigen Wenn die Planung eben nur fünf Jahre geht und dann zeige ich einen riesigen Anstieg vom Leverages und von den Investitionen Ich aber in den nächsten fünf Jahren nicht aufzeige wie es dann weitergeht.
00:12:07: Dann fehlt im Banken ein Blick darauf und sage okay wann endet das?
00:12:10: Wie kann ich das einwerten?
00:12:12: und deswegen glaube ich ist das Thema Planungen was auch bei Dennis in dem Vortrag sehr viel Resonanz gefunden hat zu sagen, ah deswegen fragen die Banken danach ein wichtiges Element.
00:12:20: Vollständig die Transformation abbildend vielleicht ins Szenarien denken und dann als Ergebnis eben die Leverage Entwicklung aufzeigen und erklären.
00:12:30: Du hast es jetzt eben so schon angesprochen schon ne?
00:12:31: Es ist wichtig quasi zu erklären warum ist das so?
00:12:35: also auch quasi wenn er zu hoch ist und zu lange anhält?
00:12:37: oder wie würde man damit denn argumentieren gegenüber dem Banken?
00:12:40: Ja ich glaube es gibt für alles natürlich Grenzen.
00:12:42: aber ich möchte mal ein Beispiel nennen wie Rating-Agenturen das Dinge einordnen.
00:12:47: Wir haben ja auch die großen Verteilnetzbetreiber, zum Beispiel mit Fünfzig Hertz und wir haben einen Triple B Rating.
00:12:53: der Leverage bei diesem Unternehmen liegt ungefähr bei zehn.
00:12:56: Und es ist ja schon wirklich hoch.
00:12:58: aber wir reden eben über rein regulierte Assets unten sehr stabiles verlässliches Geschäftsmodell und das zeigt dass man also die Rating Agenturen glaube ich machen eine ordentliche Einwertung selber mache auch eine interne Einwertungen natürlich jeder für sich.
00:13:13: Es gibt ein tiefes Verständnis dafür, was es bedeutet, regulierte Assets zu haben.
00:13:17: Wenn ich mir jetzt angucke wie die Stadtwerke kommunizieren dann werden die regulierten Assets noch nicht so in den Mittelpunkt gestellt.
00:13:22: Das wird eher gesagt das ist unser Stromgeschäft da wird Handel und Netz zusammengelegt.
00:13:26: Es wird nicht transparent gesagt wo genau die Erträger entstehen und in welcher Form und ich glaube da kann man auch einiges tun mit der Kommunikation.
00:13:34: also das soll bloß so einen Orientierungspunkt sein.
00:13:36: das heißt jetzt nicht leverage von zehn ist super für die Stadtwerk sondern es heißt einfach nur es gibt ein tiefes analytisches Verständnis dafür was finanziert werden muss und es muss im Zusammenhang gebracht werden.
00:13:45: Und als Stadtwerk tue ich gut daran, mich zu professionalisieren um das erklären zu können.
00:13:49: Ansonsten natürlich ab einem gewissen Punkt ist der Eigenkapitalbeitrag der Eigentümer und da schließt sich der Kreis zum Anfang.
00:13:57: Der ist wichtig.
00:13:57: wir schauen uns an was planen die Eigentümmer zur Stützung der Belanzung und zur Erhalt der Eigenkapitalquote?
00:14:04: dass Das ist entscheidend und ein Faktor.
00:14:08: Wenn wir jetzt schon auf die Lösungsebene gehen, was unterscheidet in die Stadtwerke?
00:14:12: Die große Investitionsprogramme erfolgreich finanziert bekommen von denen sie sich da so schwer tun.
00:14:17: Also wenn du drei Dinge auch nennen müsstest, die sofort Vertrauen bei Banken schaffen.
00:14:21: Welche werden das denn?
00:14:22: Ich glaube, das eine ist modernes Reporting und eine verlässliche Kommunikation.
00:14:26: Es gilt sowohl in dem Bestandsgeschäft also im Sinne von ich habe schon eine Beziehung und bin in der Lage klar und deutlich zu kommunizieren geschicken, gilt auch für die Governance und ähnliches.
00:14:36: Und auch die Qualität des Reportings.
00:14:38: dann über die Geschäftsfelder eine höchstmögliche Transparenz herzustellen ohne vielleicht jetzt den Wettbewerb da zu tief reinschauen zu lassen aber das möglichst gut zu erklären wie die einzelnen Geschäftsförder funktionieren.
00:14:49: Auch nochmal zu überlegen wie schneide ich sie zu im Reporting damit die Banken das gut analysieren können?
00:14:54: Die Belastbarkeit der Kechfluss erkennen zu können.
00:14:57: Und vielleicht im dritten Punkt dann eben die Idee Peak Leverage, Absinken des Leverages aufzeigen und vielleicht auch die Gestaltung der Financial Covenants entsprechend.
00:15:05: dieser Laufzeitprofil.
00:15:07: ja das muss ja nicht ein Flat Covenant sein es müssen nicht drei Komma Null für alle Jahre sein aber kann er ansteigen und dann eben wieder absinken um zu signalisieren dass ist unsere Strategie da wollen wir hin.
00:15:16: Das wären so drei Beispiele, wo ich glaube, dann kann man arbeiten und das kann man mitnehmen.
00:15:21: Du hast jetzt mehrfach auch die Transparenz erwähnt in den Reportings.
00:15:24: wie professionell sind denn Stadtwerke hier aktuell aufgestellt?
00:15:28: Wenn wir mal alles zusammen nehmen, sind die Investitionen in die Transformation aus heutiger sich grundsätzlich finanzierbar?
00:15:33: Also Stadtwerker sind unterschiedlich aufgestellt glaub' ich.
00:15:36: Es gibt einige Stadtwege, die sehr professionell kommunizieren können.
00:15:39: Die sind das weit vorantreiben und auch andere in Kooperation unterstützen.
00:15:44: In einigen, v.a.
00:15:45: den Kleineren wird es herausfordernder, die Professionale zu erreichen.
00:15:50: Man muss verstehen, dass sie in der Vergangenheit ... Ich sag das jetzt ein bisschen pflatzig.
00:15:54: Da wurde eine Ausschreibung gemacht ja?
00:15:55: Und dann gab's Fax gegen Geld!
00:15:57: Also ich hab das Fax rausgeschickt mit einer Ausschraubung und die Banken haben sich einfach beworben und die nächste Finanzierung hat die Zuteilung bekommen.
00:16:04: Wir sind aber jetzt in einer Situation wo er zwei Sachen bleibt gleichzeitig passieren.
00:16:07: Und zwar die absolute Finanzierung steigt an, das heißt das Volumen steigt und die relative Finanzierung also der Leverage steigt.
00:16:14: In dieser Situation sind die Stadtwerke gut beraten was zu begleiten, die Kommunikation zu verbessern auch den Bankenkreis zu erweitern.
00:16:22: Da reicht eben vielleicht die lokale Sparkasse dann eben nicht, man muss es breiter machen.
00:16:27: Der Finanzierungsmarktplatz hat denn auch angesprochen dass man vielleicht auch andere Sparkasten mit in den Finanzierungskreis rein nimmt im Krankenbankenkreis noch mal um den etwas breiteren Kreis erweitert.
00:16:38: Das sind wichtige Dinge und dafür brauchst du einfach diese klare Kommunikation, dafür muss ich alle Unterlagen bereiten haben, ich muss KYC richtig haben usw.
00:16:45: Ich glaube das ist so ein Punkt dabei.
00:16:47: Also anders die Planung, die feuchten nicht zu haben, das erklären zu können, da waren wir schon gewesen.
00:16:52: Und wenn ich jetzt die Stadtwerke vielleicht einteile in... ich mach das mal grob und vielleicht ist es ein bisschen provokativ, vielleicht geht mir auch ein Feedback dazu.
00:16:58: Es gibt die Gruppe, sie sind entweder weit in der Transformation wenig Themen dabei, weil sie einfach schon immer ein starkes Fahren waren in der Zahl.
00:17:06: Weil Sie schon früh angefangen haben alles umzustellen und diese gleiche Gruppe gehören.
00:17:10: die Unternehmen und Stadtwerke, die groß sind professionell super kommunizieren können.
00:17:15: Banken-Meetings machen das alles professionell eingespielt haben und ich glaube dieser Gruppe hat keine Probleme und wird wahrscheinlich auch keiner bekommen sehe ich nicht.
00:17:21: wir sehen nach dem Markt dass die Margen noch relativ niedrig sind.
00:17:25: das ist nicht automatisch ansteigen.
00:17:26: also ich glaub diese Gruppe hatte hat wenig Themen.
00:17:28: Die zweite Gruppe ist finanzierbar und kann das auch finanzieren.
00:17:32: Und es ist auch alles tragbar, ist aber vielleicht in Thema Kommunikation oder Ausbeutelsbankenkreis eben noch nicht so weit.
00:17:39: Es gibt eben noch viele andere Herausforderungen.
00:17:40: die Finanzierung ist ja nur eine braucht die Techniker.
00:17:43: Ich brauche die Menschen dazu, ich brauche
00:17:45: Ausbildung.".
00:17:45: Es gibt viele Themen, die die Stadtwerke beschäftigen aber dieses Thema Finanzierung ist eben wichtiger geworden und man muss es professioneller angehen und das könnten diese Gruppe, die zweite Gruppe schaffen.
00:17:56: wenn sie es sauber kommunizieren sind sie Banker und Kinder hin.
00:17:59: Und dann wird es eine dritte Gruppe geben.
00:18:01: das gilt auch für kleine Verteilnetzbetreiber.
00:18:04: Diskussion ist gerade in der Presse, Achthundert oder so Verteilennetz Betreiber alle unterschiedliche Anschlüsse oder Regeln wegen der Batterienanschlüsse, da müsste strategisch eine Schadung getroffen werden.
00:18:14: Kann ich jetzt wirklich in die Regulierung mit wenigen Angestellten durchdringen?
00:18:19: Oder muss ich mich eigentlich in größere Verbünde zusammenschließen?
00:18:21: Muss ich Kooperation eingehen?
00:18:23: Frau Röschleicht und professionelle Minderheitsaktionär oder Anteilseigner, der sich beteiligt um dieses Know-how reinzubringen.
00:18:29: Wir können das ja vorstellen, wenn nicht... Die Stadt habe mit, sagen wir, hunderttausend Einwohnern und ich muss eine Internetplattform machen für die Abrechnung.
00:18:35: Kann ich nicht mit einem anderen Stadtwerk kooperieren um die Aberechnungsplattformen, die Software zu kaufen?
00:18:39: Ja, muss sich alles selber entwickeln!
00:18:41: Das ist ineffizient.
00:18:42: Und da wird es eine Gruppe geben von dieser dritten Gruppe, auch strategisch weiterentwickeln muss und sich vielleicht verändern muss.
00:18:49: Ich glaube, es ist richtig so, weil die Kunden zu Recht effiziente Systeme erwarten, ohne dass die Regionalität dann unbedingt verloren
00:18:55: geht.".
00:18:55: Ja
00:18:56: da hast du das ganze Thema ja schon schön fast abgeschlossen würde ich sagen zumindest mit Blick auf die Uhr.
00:19:01: aber eine letzte Abschlussfrage hätte ich doch noch und zwar welche Rolle spielen die Stadtwerke aus seiner Sicht insgesamt für das gelingende Energiewender?
00:19:09: Ich glaube, da hat sich unser Blickenwissen verändert.
00:19:11: Wir haben immer alle einen starken Fokus auf die erneuerbaren Energien und sagen ja das sind richtig klar wir müssen die Ausbahn usw.. Und vielleicht vor zehn Jahren war es mir auch nicht so bewusst, aber ich glaube die Stadtwerke sind abzentral für die Transformation.
00:19:25: Denn sie sorgen letztlich dafür dass sowohl der Gebäudesektor wo wir weit hinten zurückliegen und der Verkehrssektor zumindest was den Privatverkehr angeht, den Individualverkehr elektrifiziert werden.
00:19:35: Sie müssen die lokalen Netze dafür ausbauen und sind da stark gefordert dieses zu tun Smart-Meter aussuchrollen usw.
00:19:42: So gesehen haben sie eine sehr wichtige Rolle dezentral das zu organisieren und voranzubringen.
00:19:47: Und intern bei uns gibt es eine hohe Wertschätzung für das, was die Stadtwerke leisten sowohl finanziell in ihrer Verwaltung, in der Organisation aber dann auch diese Menschen, die das alles organisieren sich technisch mit dem Thema wie halte ich netze stabil wo erneuerbarer Strom am Tag vielleicht eingespeist wird abends dann Autos geladen werden?
00:20:07: welchen Netzausbau brauche ich eigentlich Fernwärmeplanung usw.
00:20:11: Also die Aufgaben sind riesig für die Teams bei den Stadtwerken und das ist eine tolle Leistung, die manchmal ein bisschen zu wenig geschätzt wird und wir finden das super und unterstützen deswegen auch gerne diese Stadtwerke.
00:20:22: Sehr schön!
00:20:22: Vielen vielen Dank Thomas dass du uns so einen umfassenden Einblick in dieses Thema gegeben hast.
00:20:27: also ich glaube wir hätten noch viel länger sprechen können aber es war auf jeden Fall höchst spannend und ich glaube nicht nur ich habe heute nochmal einiges gelernt.
00:20:34: Ja
00:20:35: vielen dank eigentlich!
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