Konjunktur und Geldpolitik im Schatten des Iran-Konflikts
Shownotes
Die hohe Unsicherheit infolge des Iran-Konflikts stellt für die Notenbanken ein schwieriges Umfeld dar.
Doch die Notwendigkeit einer geldpolitischen Reaktion hängt maßgeblich davon ab, ob die realwirtschaftlichen Folgen des Konflikts die Inflationserwartungen einfangen. Ein länger anhaltender Konflikt oder ein weiter eskalierender Ölpreis implizieren eine Erhöhung der Wachstumsrisiken, sodass die Wahrscheinlichkeit einer geldpolitischen Reaktion von der Dauer des Konflikts und der Höhe des Ölpreisanstiegs abhängt.
Diese globalen konjunkturellen Risiken spiegeln sich auch in den Prognoserevisionen verschiedener Institute wider. Für Deutschland ist daher von einem weiteren Produktionsrückgang für die deutsche Industrie und die bedeutendsten Branchen auszugehen. Denn neben einem getrübten globalen Wachstumsausblick belasten standortspezifische Faktoren die lokale Produktion. Dies trübt auch die Hoffnung auf den erhofften fiskalpolitischen Multiplikatoreffekt und erhöht den Reformdruck für den Wirtschaftsstandort.
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00:00:03:
00:00:14: Herzlich willkommen zu Gemeinsam Wirtschaft Gestalten, heute wieder in Vollbesetzung mit Karolin.
00:00:20: Klaus und mit mir Marvin.
00:00:22: Ja, und Klaus wir haben mal wieder muss man sagen spannende Themen mitgebracht.
00:00:27: in erster Linie das aktuell omnipresente Thema rund um den Iran-Konflikt der mit viel Unsicherheit einhergeht und gerade auch für die Notenbanken ist das natürlich ein schwieriges Umfeld.
00:00:38: es wird viel diskutiert.
00:00:39: müsste eine Reaktion der Notenbank erfolgen ja oder nein steigende Inflation steigenden Inflationserwartungen?
00:00:45: dann gab's jüngst auch die Diskussionen einiger Volkswerte zu folgen von Ölengpässen auf die Inflationsdynamik.
00:00:54: Das ist ein Thema, wo wir drüber sprechen wollen.
00:00:56: zum anderen kamen Zahlen für die deutsche Industrie raus.
00:00:59: da haben wir Auftragseingänge und Produktionszahlen, die sich ein bisschen divergierend entwickelt haben.
00:01:04: wird Caroline gleich darauf eingehen?
00:01:05: und die Zahlen wollen wir ein bisschen einordnen und einen Ausblick für die Deutsche Industrie geben.
00:01:11: aber starten wollen wir Klaus mit der EZB.
00:01:14: Ja,
00:01:14: du hast es schon erwähnt.
00:01:15: Frohe Unsicherheit herrscht über den weiteren Verlauf des Iran-Konflikts als Ölpreises aus vorhin in die Inferziationsentwicklung aber für die Geldpolitik sehe ich eigentlich einen reduzierten Unsicherheits.
00:01:27: Denn legt sich der Iran Krieg relativ bald und der Ölprass würde nachlassen dann würde sich keine gelbliche... Konsequenz für die ECB ergeben.
00:01:36: Der Handlungsdruck wäre nicht da, die Infizuzrate würde wieder nachlassen und wir würden uns wieder nächstes Jahr einpendeln darüber vorher waren.
00:01:42: Bleibt der Iran-Konflikt allerdings länger und steigt der Ölpreis?
00:01:45: Und du hast das Wort Engpässe erwähnt!
00:01:47: Wir haben ja eigene Stationen gemacht dass wenn es wirklich einen Engpass geben würde so zehn Prozent der ÖLversorgung wäre an ÖlPreis von Hundertfünfzig Dollar zwei Dollar sogar möglich.
00:01:55: also wenn es einem wirklich Engpass kommt und den Krieg anhält dann habe ich aber eine weltwirtschaftliche Rezession die mir doch Hier die Sorge um zweitrunde Effekte deutlich dämmt.
00:02:05: Eine Notenbank mag viel tun, aber sie wird nicht die Zinsen einer Krise anheben.
00:02:10: Wenn mir die Wirtschaft wegbrecht in Folge von einem global eintrübenden Umfeld bei den Notenbanken die Zinzen nicht... anheben, also ob kostfristige Lösungen oder langfristig Problematik im Nahen Osten für die EZB ergibt sich eigentlich relativ wenig Raum hier überhaupt irgendetwas zu tun.
00:02:27: Ja aber die Infektionsrate ist doch erhöht momentan bei um die bei drei Prozent und wird es ja insgesamt auch so bei umdie drei Prozent.
00:02:33: Die Notenbahn kann die aktuelle Infektionanstieg sowieso nicht kontrollieren.
00:02:36: Es geht auch nie um den aktuellen Infektionen, es geht immer um die zukünftige Inflation und das sind nicht eine Frage der zweitrunden Effekte mit der abkühlen Wirtschaft und Prognose, wahrscheinlich revidiert nach unten.
00:02:46: Das weltwirtschaftliche Wachstum mit da unten revidiert, das deutsches Wachsum mit der unten revideert.
00:02:50: in so einem Umfeld brauche ich mir richtig wenig Sorgen machen über zwei drunden Effekte.
00:02:55: Der Markt ist ja sehr sicher dass eine Zinsanhebung im Juni kommt und auch im September.
00:02:59: Und ich habe dann ein bisschen Sympathie für die Zins-Anhebungen im Junii nicht wegen fundamentalen, einer fundamentalen Inflationsrisiko sondern wegen den Inflationerwartungen.
00:03:08: Aktuell sehen wir die höheren Infrationszahlen aber wir sehen die realwirtschaftlichen Konsequenzen noch nicht.
00:03:13: Wir haben zwar Stimusintegratoren, die nachlassen Aber die Hot Facts sind doch nicht da.
00:03:18: Das heißt wir haben eine steigende Inflasion und in der Realwirtschaft gibt es auch keine harten Fakten dass sie sich wirklich eintrübt um die zwei druten Effekte abzudämpfen.
00:03:26: Und die EZB ist hier natürlich in einer gewissen Bringschul sag ich mal.
00:03:29: Die Inflacion steigt und sie tut nicht.
00:03:31: Aber am Ende ist nicht eine Frage ihrer Glaubwürdigkeit.
00:03:35: Wie vertrauen haben wir in Europa?
00:03:38: Wenn das Vertrauen sehr hoch ist, dann braucht die ECB eigentlich gar nichts tun!
00:03:42: weil das Vertrauen des Glaubens in ihre Handlungsbereitschaft und Fähigkeit würde verhindern, dass Influenz-Erwartungen ansteigen.
00:03:49: Und am Ende geht es ja auch um die Erwartungen, die wichtig sind bei die wiederum, schüren ja die zweitrunden Effekte.
00:03:54: Schauen wir uns aber die Influenzaerwartung an in der Eurozone?
00:03:56: Dann müssen wir leider feststellen, dass sie schon länger steigen also nicht nur jetzt kurzfristig sondern auf die Inflation für nächstes Jahr.
00:04:03: Die Inflktion auf drei Jahre Sicht steigt an ist ein bisschen armus, sondern für die ECB vielleicht auch die Bundrenditen Die wunderen Dieten.
00:04:09: und der
00:04:09: Ölpreis schon
00:04:10: zeigen eine erstaunliche Korrelation in den letzten Monaten, als ob man die zehn Jahre Informationserwartung beeinflusst ist vom aktuellen ÖlPreis.
00:04:20: Die ECB relativ wenig Einfluss hat auf die Erwartungsbildung in der Eurozone.
00:04:26: Es ist der Ölpreis, es ist die Konjunktur, es sind Sorge um den Inflationsdruck, der sich aus aktuellen Zahlen ergibt.
00:04:34: aber die ECB spielt jedoch eine relativ untergeordnete Rolle.
00:04:37: denn wie sonst kann ich erklären dass wenn der ÖLpreis jetzt ansteigt das meine Inflationerwartung über die nächsten drei Jahre auch anstregt?
00:04:44: Ich misse sie verwunderlich, denn das Mandat der ECB ist doch eindeutig und wir haben da auch gar keine Zweifel daran.
00:04:49: Das heißt eben, dadurch dass die Wunderendien angestiegen sind und dadurch das die Infektionserwartungen ansteigen.
00:04:54: Heißt das natürlich, dass die EZB hier unter Druck kommt zu handeln?
00:04:58: Nicht aus fundamentaler Überzeugung sondern aus der Sorge, dass sie hinter die Grobe fällt wie man es auch nennt.
00:05:03: Dass die Infaktion Erwartungen ihr davon laufen und dementsprechende Zweitrunden Effekte dann sich entwickeln werden aus dem fehlenden Glauben an die ECB.
00:05:11: Und ich glaube eben, dass wir im Juni die besten Chancen für einen Sinsanhebungen haben weil, wie gesagt, die Infraktion ist da.
00:05:17: Die Fakten sind da!
00:05:18: steigt an, aber die realwirtschaftliche Eintrübung ist noch nicht deutlich genug.
00:05:28: Auch wenn wir glauben, es gar nicht nötig wäre.
00:05:31: Und im September macht er auch eine Zinsanhebung in dem September für den Vierfünfundzwanzig-Basspunkten?
00:05:35: das glaube ich nicht.
00:05:36: Ich glaube bis September haben wir entweder eine Entspannung im Iran oder wir sehen die realwirtschaftlichen Konsequenzen für die Weltwirtschaft und für die deutsche Wirtschaft und für der europäische Wirtschaft.
00:05:45: Und selbst die EZB hat in ihrem Wurstcase-Szenario wo der Konflikt anhält, woagnostiziert die Ezeb eine Rezession für die Eurozone dieses Jahr?
00:05:51: Da hält sich noch die Zinsen nicht an!
00:05:53: Ne, man macht überhaupt keinen Sinn.
00:05:55: Und ich glaube im September wird das Bild deutlich genug sein dass das Druck auf die ECB nachlässt.
00:05:59: Jetzt gibt es ja das Argument aber nahe im Moment mal in Corona hatten wir eine ähnliche Situation.
00:06:03: auch da sind Energiepreise gestiegen und er hat massive Inflationen weil die ECb zu lange nichts getan hat.
00:06:07: na nein Die beiden sagen, kann man nicht vergleichen.
00:06:10: Also erst mal ist im Vorfeld der Energiekrise und Corona die Geldmenge massiv angestiegen oder auch noch während Corona.
00:06:17: Der Staat gibt Geld, der Staat macht Schulden, die EZB finanziert es und das wird in ihre Arbeitschaft gebummt.
00:06:21: Und das war der Auslöser für den inflationären Konsequenz eines Energischocks, eines Funkgewichtnennens.
00:06:28: Wir müssen bedenken ein Öhrpreisanstieg sorgt für keine Inflation sondern es ist die Bereitschaft der Notenbahn diesen Funken zu finanzieren, der für Inflationssorgt Und das war ein Corona-Egeben.
00:06:38: Und davon sind wir weit entfernt im Moment.
00:06:40: Jeder ist die Geldpolitik in negativen Bereich, was jetzt ins Niveau angeht?
00:06:43: Noch haben wir eine Geldmengen, die auch nur ansatzweise deutlich über dem nominaren BIP Wachstum wächst.
00:06:47: Im Gegenteil, es laufen relativ gleiche Momente also keine Überschüsse, kein Potenzial dass der Funke hier zu einem Brand führt.
00:06:55: Entscheidend bleibt natürlich, dass sie für Skalpolitik hier nicht anfängt.
00:06:58: Genau das tut man sich in Corona getan haben.
00:07:00: Geld zu drucken um hier reale Engpässe über Gelddrucken versucht zu kommen... kompensieren.
00:07:06: Das klappt nicht, das führt am Ende zu einer Inflation.
00:07:09: ganz klar und das ist der entscheidende Faktor eigentlich, welchen Maschinen die Fiskalpolitik hier gegensteuern wird.
00:07:18: Und wir erhören ja schon andere Maßnahme, die hier vorgeschlagen sind.
00:07:21: ich kann hoffen dass sich die nicht in die Breite geht und dadurch eine Geldmengen Ausweitung haben.
00:07:26: sicherlich nicht Weil wir haben auch keine negative Zinsen.
00:07:29: Der Raum für Fiskalpolitik, außer jetzt in Deutschland im Sondervermögen ja aber für Europa insgesamt der Raum hier eine gigantische expansiv Fiskalkolitik zu betreiben weil die Realwirtschaft geschält wird über den Stein und Ölpreis das sehe ich überhaupt den Raum dafür.
00:07:43: nicht lange Rede kurzer Sinn dem Juni kommt diese Zinsanhebung.
00:07:47: Die EZB wird genötigt sein, wahrscheinlich ist es zu tun.
00:07:50: Fundamental macht das keinen Sinn denn wir wissen ja auch, wir wissen hier alle.
00:07:53: Ein Fünfundzwanzig-Barspunkt im Juni und vielleicht am einen September, selbst wenn sie im September eine kommt, fünfzig Barspunkten der die Inflation sich und die Zweitrundeffekte sicherlich nicht bekämpfen, wenn Sie wirklich da wären.
00:08:03: Da müssen einiges mehr herkommen.
00:08:04: Also als wenn die EZP wirklich Inflationssorgen hat dann muss ich mit fünftig Barspungenschritte hier vorangehen und das erwartet irgendwie im Moment keiner.
00:08:11: also die Märkte und nach den Produkten bestätigen eigentlich unsere Sicht dass keine Zinsanhebungen der richtige fundamentale Weg ist.
00:08:17: Wie gesagt, es scheint allerdings, dass die Momentitäts- und Erwartungen die EZB in die Ecke drängen und zum Beispiel für Juni eine Zinsanhebung forcieren werden.
00:08:29: Und in Europa sind es die Informationserwartungen, die die Notenbank noch druck setzt.
00:08:33: In den USA ist eher die Politik.
00:08:35: Da war ja viel drüber gesprochen.
00:08:37: Thema Fett?
00:08:37: Was ist denn da der Ausblick?
00:08:39: Ja für die USA war das Thema der vergangenen Monate immer wieder darüber diskutiert wurde Zinssenkung oder nein?
00:08:47: also so ein bisschen konträr zu dem Bild was du gerade gegeben hast.
00:08:50: dann wird er diskutieren.
00:08:51: gibt's im Juni eine Zinsanhebung?
00:08:53: sehen wir natürlich auch die inflationären Effekte des Iran.
00:08:56: Wir haben jetzt die jüngsten Inflationszahlen, drei Prozent im April.
00:09:02: Im März waren es drei Prozent oder vier Prozent und im Februar waren es zwei Prozent.
00:09:08: Also da sehen wir schon ... den Trend in der Inflationsdynamik, wo sich das Ganze hin bewegt.
00:09:13: Zwei ist die USA kein Netto-Importeur von Energie.
00:09:16: Also diese Engpastthematik ist da vielleicht eher sekundär.
00:09:20: aber ganz klar ist wir sehen diese inflationären Tendenzen und gleichzeitig haben wir eine relativ robuste Realwirtschaft.
00:09:27: Die jüngsten Arbeitsmarktzahlen, da sehen wir auf jeden Fall keine rezessiven Tendencen also vier Komma drei Prozent.
00:09:34: Die Arbeitslosenquote war unverändert.
00:09:36: Eine Abkühlung ist dann noch nicht zu erkennen.
00:09:38: Das Ganze wirkt natürlich das Risiko von Zweitrundeneffekten ganz klar, aber auch ist klar.
00:09:44: Wir haben es schon oft angesprochen die USA ist eine stark konsumgetriebene Wirtschaft und es wird nicht an der Realwirtschaft vorbeigehen.
00:09:51: also wir erwarten ganz klar dass sich die realwirtschaftlichen Folgen zeigen werden und die braucht es auch.
00:09:57: vorher ist überhaupt nicht über Zinssenkungen zu reden.
00:10:00: Also insofern die folgendes des Iran Konflikts müssen sich realwirtschaftlich zeigen erwarten wir nicht, dass die Fetter irgendeine Reaktion zeigt.
00:10:08: Also Heier-Vollonger sozusagen ist unser Ausblick in diesem Stackflationsbild das wir sehen und das ist auch so die Markterwartung wenn man sich die Prognosen anderer Instituten anguckt.
00:10:21: Inzwischen ist es die MarkTerwartung.
00:10:22: also was mit der Realwirtschaft meinst du?
00:10:24: Der höhere Ölpreis belastet denn den Kaufkopf des Konsumenten und dementsprechend belastete es die US Wirtschaft, die hier setzliche Prozent vom Konsum getrieben ist.
00:10:32: Das wäre so die Mechanik.
00:10:33: Wir dürfen auch die Zölle vergessen.
00:10:36: Auch das wird ja den Konsumenten belasten, also im weiteren Verlauf gehen schon davon aus dass diese US-Wirtschaft sich schon etwas abkühlen wird.
00:10:43: und wie du gesagt hast ist auch nötig um die zweitrundigen Effekte Ausöl, Auszöllen in Griff zu bekommen.
00:10:50: Diese
00:10:50: Zoll thematik gerät ja jetzt vor dem Hintergrund des Iran Konflikts immer so ein bisschen in den Hintergrund der Diskussion.
00:10:55: aber es ist sicherlich nicht gegessen das Thema und wir sehen ja auch gerade über die anhand der jüngsten Entwicklung auf was Europa angeht dieses Thema kocht immer wieder hoch belastet natürlich zusätzlich.
00:11:06: Zölle, globales Wachstum das ist eine gute Überleitung an dich Caroline.
00:11:10: was so die deutsche Industrie angeht?
00:11:12: Das Exportmodell, die Aussichten die wir da haben Wie hoch ist das Bild?
00:11:16: Ja, zu Anfang des Jahres ohne den Iran-Krieg da hatte man ja gewisse Hoffnungen dass die deutsche Industrie sich nach Jahren des Rückwärtsgangs jetzt doch stabilisieren sollte.
00:11:28: Aber der Iran- Krieg hat es erstmal zur Nichte gemacht.
00:11:31: So wurden vielfach die Konjunkturprognosen nach unten revidiert so eben auch für Deutschland aktuell das IW-Institut in Köln.
00:11:39: Die haben ihre Prognose sogar halbiert.
00:11:41: Auch wir haben
00:11:42: unsere
00:11:42: Prognosen und liegen beim Wachstum für die deutsche Wirtschaft jetzt bei Null, sieben Prozent.
00:11:49: Vorher waren wir bei etwas über ein Prozent und auch für die Weltkonjunktur haben wir eine Revision vorgenommen.
00:11:55: da liegen wir jetzt bei ungefähr drei Prozent wachstums.
00:11:58: im Vorjahr lag die Weltwirtschaft beim Plus von drei Prozent vier Prozent.
00:12:03: Aktuelle Schätzungen deuten darauf hin, dass eben auch die Industrieproduktion weltweit dann nur im laufenden Jahr um zwei Prozent wachsen wird.
00:12:12: Notwendig wären aber drei Prozent für die deutsche Wirtschaft.
00:12:15: Weltindustrie ist ja ein wichtiger Treiber für die Deutsche Industrie und notwendig wären eben drei Prozent damit wir zumindestens für die deutschen Industrie eine Seitwärtsbewegung sehen.
00:12:25: davon ist jetzt nicht auszugehen.
00:12:26: wie gesagt zwei Prozent plus Industrieproduktion.
00:12:30: Das dauert dann doch eher im laufenden Jahr auf ein Minus von ungefähr einen Prozent für die deutsche Industrie hin und es bedeutet eben, dass die wichtigen Branchen, Automobil, Elektro-Maschinenbau, Metallgewerbe und Chemie das wir hier bei allen Branchen im lauffenden Jahren minus sehen.
00:12:47: Die einzige Branche die vielleicht leichtes plus von null fünf Prozent hinkriegen könnte.
00:12:53: Das wäre die Elektroindustrie, aber ansonsten sehen wir überall Minus.
00:12:58: und ja das ist eben vor dem Hintergrund der schwierigen Jahre.
00:13:01: Das wär das fünfte Jahr in Folge, dass wir Minus sehen nach Corona.
00:13:05: Aber grundsätzlich haben wir schon das öfteren gesagt befindet sich die deutsche Industrie seit im abwärtstrend.
00:13:11: Es gibt noch einen Punkt.
00:13:12: Früher war es so, dass es ein deutlich stärkeren Einfluss der Weltindustrie auf die deutsche industrie gegeben hat.
00:13:18: Die Elastizität lag dabei zwei jetzt liegt sie nur.
00:13:22: Das heißt also, dieser Einfluss hat sich reduziert.
00:13:25: Jetzt könnte man sagen oha das ist vieles sogar positiv weil die deutsche Industrie dann mit Resilienter geworden ist gegenüber globalen Effekten.
00:13:32: dem ist aber nicht so.
00:13:33: in dieser geringeren Elastizität also diesem geringere Einfluß da spiegeln sich eben eher die Wettbewerbsschwäche und Standortvorlagung ins Ausland wieder.
00:13:43: Also er ist das ein Signal dafür für die Schwäche der deutschen Industrie.
00:13:47: Aber
00:13:47: Karoli wir hatten doch ziemlich gute Zahlen was sie oft als
00:13:51: Ja, die waren tatsächlich überraschend
00:13:53: gut
00:13:53: für den März.
00:13:54: Also nach dem Ausbruch des Iran-Krieges mit fünf Prozent zum Vormonat also wirklich sehr stark.
00:14:01: aber das sollte man jetzt wirklich nicht überbewerten.
00:14:04: hier könnten sicherlich Vorzieheffekte eine Rolle gespielt haben dass man eben noch Bestellungen getätigt hat bevor sich die höheren Preise dann niederschlagen.
00:14:12: Das sollten wir es nicht über bewerten.
00:14:15: Es bleibt dabei.
00:14:15: Anfang des Jahres gab es viel Hoffnung.
00:14:20: Wird sie nicht realisieren?
00:14:21: Ja, es ist schon ein bisschen tragisch.
00:14:23: Es war schon etwas mehr als Hoffnung.
00:14:24: Wir hatten ja die Zahlen, haben wir letztes Jahr gezeigt... ...die Produktion stabilisiert sich auf das Eindlinge auch Die Stimmung erholt sich etwas.
00:14:29: Also waren schon auf einem ganz guten Weg und haben damit auch gehofft dass der Multiplikator-Effekt aus dem Fiskalpaket, also Sonderpaket der entsprechend hoch ist weil der stark gelbe aus und die Stimmung im Privatsektor steigt.
00:14:41: Und das ist das Dilemma dieser Iran Kriegs.
00:14:43: Das ist ein Ding der Ölpreis.
00:14:44: Es ist andere, dass es die Stimmungslage, die Investitionsbereitschaft, die Produktion in verarbeiteten Gewerb aber dermaß negativ beeinflusst, dass das Multiplikator sinkt und die Gefahr, da ist der Sondervermögen wirklich verpufft.
00:14:55: Die steigt!
00:14:56: Der Iran-Konflikt erhöht die Gefahre einer dänischen Realisierung.
00:14:59: umso mehr Reformdruck.
00:15:01: Umso mehr Reformdruck, dass die Sonderförmelden nicht vollkommen verpuffed... In dem Sinne?
00:15:06: Schönes Wochenende!
00:15:07: Tschüss!
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